Bulimie-Behandlung: die Ess-Brech-Sucht besiegen

Gemeinsam der Essstörung den Kampf ansagen

Die Bulimie, auch Ess-Brech-Sucht genannt, ist eine psychische Erkrankung, die von einem Teufelskreislauf geprägt ist: Tagein tagaus machen sich Betroffene Gedanken über ihr Körpergewicht, treiben Sport und führen Diäten. Bis sie dann, vom Heißhunger übermannt, einem Essanfall erliegen.

Diese Essattacke führt dazu, dass die sogenannten Bulimiker Maßnahmen ergreifen, um sich der zugeführten Kalorien wieder zu entledigen. Selbst herbeigeführtes Erbrechen ist eine davon. Aber auch Abführmittel, teils noch strengere Diäten und noch intensiverer Sport können zum Einsatz kommen. Dies führt dann zu noch ausgeprägteren Heißhungerattacken, sodass die Krankheit zu einer endlosen Abwärtsspirale für Seele und Körper wird – es sei denn, sie wird behandelt.

Kennen Sie jemanden, der an Bulimie erkrankt ist? Oder sind Sie selbst der Ess-Brecht-Sucht erlegen? Dann warten Sie nicht länger: Nehmen Sie Kontakt mit uns bei KIRINUS auf und durchbrechen Sie noch heute den gefährlichen Teufelskreislauf der Bulimie.

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Behandlung

Bulimie-Behandlung: Erkennen und Vertrauen als Stützpfeiler der Therapie

Einer der ersten Schritte in der Bulimie-Behandlung ist folgender: Feststellen, dass man an der Bulimie erkrankt ist. Ähnlich wie bei anderen Essstörungen, herrscht nämlich auch bei Bulimikern anfänglich oft Unsicherheit darüber, ob tatsächlich eine Essstörung vorliegt. Hier kann ein erstes Gespräch mit dem Hausarzt des Vertrauens oft für Klarheit sorgen.

Überhaupt ist Vertrauen ein wichtiger Aspekt in der Behandlung der Bulimie: Denn an der Ess-Brecht-Sucht erkrankte Personen sind es gewohnt, sich zurückzuziehen und Ihre Essgewohnheiten im Stillen auszuleben – ein Aspekt der Erkrankung, der den meisten Bulimikern zu eigen ist. Seien Sie sich als betroffene Person daher immer gewiss: Sie sind nicht allein.

Zögern Sie daher auch nicht, wenn Sie vermuten, an der Bulimie erkrankt zu sein. Enttarnen Sie die Ess-Brech-Sucht als das was Sie ist: Eine Erkrankung, die Ihnen täglich Lebensqualität raubt und der Sie sich entledigen müssen. Mit der auf Vertrauen basierenden Psychotherapie von KIRINUS, in der Sie wieder lernen, normal zu essen und zu genießen.

Therapien

Bulimie behandeln bei KIRINUS – Therapie mit Vertrauen

Die Bulimie behandeln bedeutet zu lernen. Und zwar, wie Sie wieder normal essen. Ohne Zwänge, ohne Scham und ohne schlechtes Gewissen. Und selbstverständlich auch ohne abführende oder das Erbrechen hervorrufende Gegenmaßnahmen.

Wir bei KIRINUS unterstützen Sie dabei. Mit einer auf Vertrauen basierten psychotherapeutischen Bulimie-Therapie, die aus verschiedensten Bausteinen besteht: von Einzel- und Gruppengesprächen über therapeutisch begleitete Esstrainings bis hin zu Kunst- und Bewegungsangeboten, die Ihnen einen gesunden Blick auf Ihren Körper vermitteln.

Je nach Grad der Erkrankung bieten wir Ihnen über unseren Verbund aus psychosomatischen Kliniken und Praxen zudem alle Behandlungsformen an:

  • Ambulante Behandlung in unseren Praxen
  • Teilstationäre Behandlung in unserer Tagesklinik
  • Stationäre Behandlung in unseren psychosomatischen Kliniken

Hier nun ein Überblick über die Therapiemöglichkeiten, mit denen wir Ihnen helfen, Ihre Bulimie zu heilen:

  • Hochfrequente Einzelpsychotherapie

    Bei der hochfrequenten Einzelpsychotherpaie legen Sie und Ihre Therapeutin oder Ihr Therapeut in intensiven Einzelgesprächen gemeinsame Therapieziele fest. Um diese zu erreichen, bekommen Sie im Verlaufe der Sitzungen dann verschiedenste Fertigkeiten an die Hand, mit denen Sie Ihre Gefühle und Zwänge bezüglich Ihrer Ess-Brech-Sucht besser kontrollieren können.

  • Intensive Gruppentherapie

    Die Bulimie-Therapie während einer teilstationären oder vollstationären Behandlung findet sowohl in Einzeltherapie als auch in verschiedenen Kleingruppen statt. Letztere wird bei KIRINUS nach einem speziell etablierten Gruppentherapie-Konzept durchgeführt und besteht aus folgenden Gruppen:

    • Einer Basisgruppe, die der sogenannten Psychoedukation und dem Verständnis der hinter Ihrer Symptomatik liegenden Probleme dient.
    • Einer Skillsgruppe, in der Sie lernen, mit Anspannungen, starken Gefühlen und zwischenmenschlichen Schwierigkeiten umzugehen.
    • Einer Essgruppe, in der Sie langsam an eine adäquate Mahlzeitenstruktur herangeführt und bei der Bewältigung schwieriger essensbezogener Situationen unterstützt werden.

    Zusätzlich dazu erhalten Sie tägliche Unterstützung in Form eines therapeutisch begleiteten Frühstücks sowie Mittagessens und einer einmal wöchentlich stattfindenden Kochgruppe. Dies verhilft Ihnen zu einer Normalisierung Ihres Essverhaltens.

  • Integrative Verhaltenstherapie

    Um Ihre Bulimie zu heilen, ist es wichtig, die Ursachen der Erkrankung zu ergründen. Dies geschieht mit der integrativen Verhaltenstherapie. Dabei gehen wir gemeinsam in Ihre Vergangenheit und erarbeiten, wie es zu Ihrer Ess-Brech-Sucht gekommen ist. Im Anschluss erhalten Sie neue Sicht- und Verhaltensweisen und bekommen Lösungsansätze, mit denen Sie Ihre Erkrankung auch im täglichen Leben bewältigen können.

  • Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche

    Die Bulimie ist eine Essstörung, die auch bei Jugendlichen vorkommt. Daher haben wir von KIRINUS uns hinsichtlich einer allumfassenden Bulimie-Hilfe auch auf die Behandlung von bulimie-betroffenen Jugendlichen spezialisiert. So können wir frühzeitig die Weichen für ein gesundes Leben ohne Essstörung stellen. 

  • Medikamentöse Therapie

    Je nachdem wie weit die eine Bulimie fortgeschritten ist, ist mitunter eine medikamentöse Unterstützung angezeigt. Entweder, um die angeschlagene Psyche bei der Heilung zu unterstützen oder um wichtige Nährstoffe zuzuführen, die dem Körper durch jahrelange Ess- und Brechattacken fehlen.

    Was auch immer bei Ihnen angezeigt ist: Ihre Therapeutin oder Ihr Therapeut ermittelt in jedem Fall den entsprechenden Bedarf. Dabei gilt bei KIRINUS immer: so viel wie nötig und so wenig wie möglich.

  • Kooperation mit dem Therapienetzwerk Essstörung (TNEss)

    Bei KIRINUS setzen wir nicht nur intern auf Spezialisten, sondern wir sind auch im therapeutischen Netzwerk gut aufgestellt. Sei es im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten oder auf Kooperationen mit sinnvollen Institutionen wie dem Therapienetzwerk Essstörung.

    Weitere Infos zu Letzterem finden Sie auf der Website www.therapienetz-essstoerung.de

  • Weitere Angebote

    Um Sie bestmöglich auf den Alltag vorzubereiten, komplettieren wir unsere teil- und vollstationären Therapien mit verschiedenen Angeboten. Unter anderem:

    • Sport- und Bewegungstherapie
    • Kunsttherapie
    • Achtsamkeitstraining

    Diese helfen Ihnen, ein neues Körpergefühl zu erhalten und stärken Sie in Ihrem Bestreben, die Bulimie zu besiegen.

     

Bulimie besiegen. Mit menschlicher Unterstützung von KIRINUS.

Sofortige Hilfe bei Bulimie: KIRINUS Kliniken und Praxen mit fachkundiger Behandlung

Bulimie-Hilfe und -Therapie erhalten Sie bei KIRINUS an verschiedensten Standorten. Darunter Praxen für die ambulante Behandlung sowie psychosomatische Kliniken, die stationäre und teilstationäre Behandlungen ermöglichen.

Krankheitsbild Bulimie

Was ist Bulimie?

Das Krankheitsbild Bulimie bedeutet für Betroffene ein Wechselbad der Gefühle. Umgangssprachlich auch Ess-Brech-Sucht genannt, ist die Bulimie nämlich dadurch gekennzeichnet, dass die an ihr erkrankten Menschen zwei Phasen durchleben: Heißhungerattacken, in denen Nahrung regelrecht verschlungen wird, und Gegenmaßnahmen wie selbst herbeigeführtes Erbrechen, extremer Sport, Phasen des Fastens und Abführmittelmissbrauch. Letztere zielen dabei darauf ab, sich der überschüssigen Kalorien wieder zu entledigen.

Das besonders Gefährliche an der Bulimie: Die Gegenmaßnahmen sorgen körperlich für ein gesteigertes Heißhungergefühl, sodass die späteren Ess-Attacken noch heftiger ausfallen. Somit stellt die Bulimie einen Teufelskreislauf dar, der sich von Mal zu Mal verschlimmert, und den es daher unbedingt therapeutisch zu durchbrechen gilt – zum Beispiel mit einer fachkundigen Psychotherapie.

Kennen Sie eine Person, die an der Bulimie erkrankt ist? Vielleicht sogar Sie selbst? Dann lassen Sie sich von unseren Experten bei KIRINUS beraten. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Ess-Brech-Sucht in den Griff zu bekommen. Und zwar in jedem Stadium der Erkrankung.

Wer erkrankt an Bulimie?

Die Ess-Brech-Sucht beginnt häufig im späten Teenager- und jungen Erwachsenenalter. Damit liegt das sogenannte Ersterkrankungsalter über dem der Magersucht, einer anderen Essstörung, die jedoch in 50 % aller Fälle einer Bulimie vorausgeht.

Mit etwa 95 % bilden junge Frauen den Großteil der an Bulimie erkrankten Personen. Doch auch junge Männer sind betroffen.

Atypische Bulimie – was ist das?

Die atypische Bulimie, auch atypische Bulimia Nervosa genannt, ist eine Form der atypischen Essstörungen. Sie zeichnet sich durch eine nicht vollständige Erfüllung der Diagnosekriterien aus, was bedeutet, dass beispielsweise Essattacken ebenso wie die dazugehörigen Gegenmaßnahmen in ihrer Intensität weniger stark ausgeprägt sein können. Auch die Häufigkeit kann im Vergleich zur regulären Bulimie variieren, sodass die Diagnose einer klassischen Bulimia nervosa nicht ganz zutreffend ist.

Jedoch ist die atypische Bulimie deswegen nicht ungefährlicher. Denn die Symptome, die sie hervorruft, sind dieselben, wenn auch leicht verändert. Außerdem kann sich die Intensität der Ess-Attacken und Gegenmaßnahmen im weiteren Verlauf der Erkrankung verstärken, so dass aus der atypischen Bulimie eine vollständige wird.

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Ursachen

Was sind die Ursachen der Ess-Brech-Sucht?

Die Ursachen der Ess-Brech-Sucht sind komplex und können von Betroffenen zu Betroffenen variieren. In den meisten Fällen geht die Bulimie jedoch mit einem gestörten bzw. negativen Selbstbild einher. Bulimiker fühlen sich schlichtweg zu dick und vermeiden daher für sie unnötige Nahrungsaufnahmen. Dies führt im Umkehrschluss zu Ess-Attacken, die von Schuldgefühlen und verschiedensten Gegenmaßnahmen gefolgt sind.

Weitere Ursachen für das Auftreten einer Ess-Brech-Sucht können sein:

  • Ein geringes Selbstwertgefühl, dem mit vermehrter Kontrolle hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes entgegengewirkt werden soll
  • Missbrauchserfahrungen und andere persönliche Traumata
  • Erbliche Veranlagung oder eine vermehrte familiäre Häufung von Essstörungen
  • Das weltliche Schönheitsideal und der Schlankheitswahn, dem Betroffene nachzueifern versuchen
  • Stress
  • Überforderung
  • Sehr hoher eigener Leistungsanspruch

Häufig ist es eine Kombination aus verschiedenen der angeführten Ursachen, die zur Ausbildung einer Bulimie führt. Daher sollte eine entsprechende Therapie immer ganzheitlich angelegt sein. Denn nur, wenn alle Ursachen bekannt sind, kann die Bulimie vollumfänglich besiegt werden.

Symptome

Bulimie richtig erkennen: Anzeichen und Symptome

Die Symptome einer Bulimie zu erkennen, ist gar nicht mal so leicht. Denn anders als bei anderen Essstörungen leiden Betroffene meist nicht unter einem besonders auffälligem Untergewicht. Zudem ziehen sich erkrankte Personen häufig zurück, sodass viele Ess-Brech-Sucht-Symptome anfänglich im Verborgenen bleiben.

Dennoch gibt es eine Vielzahl an Bulimie-Anzeichen: 

  • Intensive Ess-Attacken (zumeist heimlich und manchmal sogar mit bis zu 10.000 Kalorien und mehr)
  • Gegenmaßnahmen wie selbstinduziertes Erbrechen oder Einnahme von Abführmitteln oder Appetitzüglern (ebenfalls meist heimlich)
  • Strenge Diäten
  • Häufige Gespräche über Themen wie Essen, Kalorienreduzierung, Abnehmen etc.
  • Exzessiver Sport
  • Depressionen oder depressive Verstimmungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Rückzugsverhalten

Aufgrund des häufigen Erbrechens zeigen sich zudem auch körperliche Symptome: Bulimie-Anzeichen im Gesicht wie schlechte Zähne, da diese durch den wiederkehrenden Kontakt mit der Magensäure angegriffen werden, oder eine unrein wirkende Haut. Auch Schmerzen im Magen-Darm- und Speiseröhrenbereich können auftreten.

Wenn Sie bei sich oder einem Ihrer Angehörigen derartige Symptome bemerken: Zögern Sie nicht. Nehmen Sie Kontakt mit uns bei KIRINUS auf und lassen Sie sich beraten. Denn je früher die Behandlung der Bulimie beginnt, desto größer sind die Heilungschancen.

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Wissen

FAQ

  • Wie mit einem an Bulimie erkrankten Menschen umgehen?

    Wenn Sie eine an der Ess-Brech-Sucht erkrankte Person kennen, verurteilen Sie sie nicht. Zeigen Sie stattdessen Mitgefühl und bieten Sie Unterstützung und Hilfsoptionen an – beispielsweise eine Therapie oder Beratung bei KIRINUS.

    Oftmals wissen Erkrankte zudem selbst noch gar nicht, dass sie betroffen sind. Daher kann die Erkenntnis auch schon mal ein Schock sein. In diesem Falle ist es gut, wenn Sie Ihrer bekannten Person dann zur Seite stehen.

  • Kann die Bulimie Folgen haben?

    Die Bulimie kann eine Vielzahl psychischer und auch körperlicher Folgen haben. Angefangen vom Rückzug aus dem sozialen Leben bis hin zu Speiseröhren-, Magen-Darm- und Zahnbeschwerden.

    Umso wichtiger ist es daher, sich schnell professionelle Hilfe zu holen. Denn je eher die Behandlung der Bulimie beginnt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, mit Folgeerscheinungen rechnen zu müssen.

  • Wie sind bei der Bulimie die Heilungschancen?

    Die Heilungschancen sind umso besser, je eher die Therapie der Bulimie beginnt. Denn Sie kennen es selbst: Sobald sich Routinen erstmal eingeschlichen haben, ist es schwer, diesen wieder zu entkommen.

    Bei der Ess-Brech-Sucht trifft das umso mehr zu, da bei den Betroffenen vieles im Geheimen stattfindet. Die geheimen Essattacken, das Erbrechen – all das führt zum Rückzug aus dem sozialen Leben. Und der Wiedereintritt wird von Monat zu Monat schwerer.