KIRINUS Schlemmer Klinik

Bayerns erste psychosomatische Klinik

Willkommen in der KIRINUS Schlemmer Klinik

Es gibt Situationen im Leben, in denen wir therapeutische und medizinische Hilfe benötigen. Raus aus dem Alltag und sich für einige Wochen ganz auf sich selbst zu konzentrieren – begleitet von einem erfahrenen Team von Ärzten und Therapeuten: Genau das wollen wir Ihnen in der KIRINUS Schlemmer Klinik als spezialisierte Fachklinik für Psychosomatik in Bad Tölz ermöglichen.

Seit der Gründung im Jahr 1948 durch Dr. Adolf Schlemmer stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt. Die Qualität der Behandlung ist uns besonders wichtig. Neben unserer langjährigen Erfahrung setzen wir dafür auf kontinuierliche Weiterbildung und den Austausch mit anderen Experten in der Psychosomatik

Die KIRINUS Schlemmer Klinik ist Teil der KIRINUS Health Gruppe, einer in dritter Generation familiengeführten Gesundheitsgruppe aus Bayern, deren Schwerpunkte auf den Bereichen Psychosomatik, Innere Medizin und Orthopädie liegen. Diese Einbindung fördert den intensiven interdisziplinären Austausch und ermöglicht die Versorgung von Patienten in unterschiedlichen Fachbereichen aus einer Hand.

Wir sind überzeugt, dass neben der kompetenten medizinischen und therapeutischen Betreuung auch die Atmosphäre ein entscheidender Faktor für das Gesundwerden ist. Die Lage inmitten der Natur, helle, modern eingerichtete Räume und eine hervorragende Küche helfen dabei, neue Kraft zu tanken. So möchten wir die besten Voraussetzungen für Ihre Rückkehr in den Alltag schaffen.

Aktuelle Information zum Coronavirus

Trotz der aktuellen gesetzlichen Vorgaben kann die Therapie in der KIRINUS Schlemmer Klinik stattfinden.
Gerne nehmen wir uns die Zeit, ausführlich auf Ihre Fragen am Telefon einzugehen. Sie erreichen uns unter +49 8041 8086-0.
Hier finden Sie mehr Informationen.

Auf einen Blick

Wir behandeln Patienten ab 18 Jahren mit:

  • Depressionen/Burnout
  • Borderline-Persönlichkeitsstörungen
  • Essstörungen
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen
  • Schmerz- und Angststörungen
  • und weiteren psychosomatischen Erkrankungen.

 

Unsere Klinik in Zahlen:

  • 153 Therapieplätze
  • knapp 1.000 Patienten pro Jahr
  • durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 8 bis 12 Wochen
Zu den Behandlungen

Für uns als Familienunternehmen in dritter Generation ist es eine Herzenssache,

alles dafür zu tun, Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Geschichte der KIRINUS Schlemmer Klinik

Vor einem halben Jahrhundert hielt die Psychosomatik Einzug in der KIRINUS Schlemmer Klinik. Heute zählt unsere Klinik zu den führenden psychosomatischen Kliniken Deutschlands. Dazwischen liegen viele führende Köpfe, die unsere Kompetenz stetig weiter ausgebaut haben, ein Umzug von Bad Wiessee nach Bad Tölz und der Anschluss an die KIRINUS Health Gesundheitsgruppe, zu dem unter anderem der größte bayerische Anbieter für Aus- sowie Fortbildung aller Fachrichtungen der Psychotherapie zählt.

1948    
Der Münchner Hausarzt Dr. Adolf Schlemmer eröffnet im Hubertus-Schlößl in Rottach-Egern seine eigene Privatklinik.

1952    
Die Klinik zieht nach Bad Wiessee um. Schlemmer spezialisiert sich auf Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Reha-Maßnahmen. Neben der schulmedizinischen Behandlung legt er großen Wert auf das seelische Wohlbefinden seiner Patienten.

1956    
Ein Feuer zerstört die gesamte zweite Etage des Parksanatoriums. Schlemmer baut die Klinik größer und moderner wieder auf.

1965    
Die Schlemmerklinik wird eine der führenden Einrichtungen Deutschlands für die Behandlung psychischer Erkrankungen.

1976    
Dr. Paul Drisch wird Chefarzt: Er baut die psychosomatische Abteilung weiter aus und behandelt die Patienten in einer ‚integrativen Ganzheitsbetreuung‘.

1982    
Verkauf der Klinik an Familie Klitzsch, die bereits die Klinik im Alpenpark in Bad Wiessee führt. Ludwig Klitzsch, Vater des heutigen Geschäftsführers, übernimmt die Unternehmensleitung. Er ist offen für das noch junge Konzept der Psychosomatik.
Die Klinik wird vollständig psychosomatisch ausgerichtet: Dr. Paul Drisch wird Ärztlicher Direktor, Dr. Franz Lettner, einer der Pioniere der modernen Psychosomatik, ist neuer Chefarzt

 

2004  
Dr. Markus Reicherzer wird Chefarzt und implementiert die ‚Dialektisch-Behaviorale Therapie‘ (DBT) im Haus, die aktuell als erfolgreichste Borderline-Therapie gilt.

2008    
Reicherzer wird Ärztlicher Direktor der Klinik, Ludwig Klitzsch übernimmt die Geschäftsführung.

2010    
Umzug der Klinik von Bad Wiessee nach Bad Tölz – sie zählt nun zu den modernsten psychosomatischen Kliniken im deutschsprachigen Raum.

2013    
Dr. Markus Reicherzer wird Institutsleiter der CIP und BAP Akademie sowie Präsident des Dachverbands DBT.

2015    
Die Klinik wird Mitglied im CIP Verbund.
Die psychosomatische Abteilung in der Schlemmer Klinik feiert 50-Jähriges Jubiläum.

2016    
Die Schlemmer Klinik wird als DBT-Einheit zertifiziert.

2018    
Die Schlemmer Klinik feiert ihr 70-jähriges Bestehen.
Die Klinik wird mit dem Umbau der Villa Bellaria in Bad Tölz erweitert.

Mehr Informationen zur Geschichte der ersten psychsomatischen Klinik Bayerns finden Sie in unserer Klinikbroschüre

Schätzungsweise 16 bis 20 von 100 Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Depression. Doch nicht jede Tiefphase oder jeder Erschöpfungszustand ist direkt eine depressive Verstimmung.

Unser Behandlungsansatz – So individuell wie Sie es sind

Jeder Mensch ist einzigartig – ebenso wie jede psychosomatische Erkrankung.
Basierend auf wissenschaftlich bewährten Methoden stellen wir die Therapie für jeden Patienten individuell so zusammen,
dass sie auf sein Krankheitsbild und seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Was und wie wir behandeln

Mit 153 Therapieplätzen können wir in der KIRINUS Schlemmer Klinik das gesamte Spektrum der psychosomatischen Medizin anbieten. Basierend auf bewährten Therapiemethoden und unserer langjährigen Erfahrung als Spezialklinik für Psychosomatik stellen wir die Therapie für jeden Patienten individuell so zusammen, dass die auf sein Krankheitsbild und seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

  • Depressive Störungen
    Wenn die Niedergeschlagenheit nicht mehr vergehen will

    Wir alle fühlen uns manchmal niedergeschlagen und antriebslos. Was aber, wenn dieses Gefühl nicht mehr verschwindet? Wer unter einer Depression leidet, schafft es oft nicht mehr, ganz alltägliche Dinge zu bewältigen. Alles erscheint aussichtslos. Doch das ist nicht der Fall: Depressionen können heute gut behandelt werden.

    Dabei ist Depression nicht gleich Depression: Es gibt verschiedene Formen, die auch unterschiedliche Therapieansätze erfordern:

    • Typ 1: Qualitative Last
    • Typ 2: Quantitative Last
    • Typ 3: Historische Last
    Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

    Wir arbeiten mit dem Differentiellen-Dialektischen Modell der Depression (DDMD), das Depressionen in unterschiedliche Gruppen – darunter auch Burnout – einteilt.

    Die Behandlung unserer Patienten baut auf dem bewährten Konzept der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) auf, das stark auf Verhaltenstherapie setzt. Wir haben diese Therapie weiterentwickelt und für die Behandlung von depressiven Störungen angepasst.

    Das Therapeutische Training zur Reaktivierung und Erleichterung Emotionaler Prozeduren (TREEP) ist eine innovative Therapie, die auf den einzelnen Depressionstyp zugeschnitten und innerhalb weniger Wochen erfolgreich umgesetzt werden kann.

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  • Burnout

    Burnout beschreibt einen Zustand des emotionalen und körperlichen Ausgebrannt-Seins, ausgelöst durch anhaltenden Stress und Überforderung. Patienten leiden an Kraftlosigkeit, Müdigkeit und begleitender Depression. Der Fokus unserer Behandlung liegt auf den individuellen stressauslösenden Faktoren. Im Rahmen der Therapie erstellen wir gemeinsam Priorisierungslisten und arbeiten an der Aktivierung der eigenen Ressourcen, um die Resilienz unserer Patienten zu stärken.

    Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

    Wir arbeiten mit dem Differentiellen-Dialektischen Modell der Depression (DDMD), das Depressionen in unterschiedliche Gruppen – darunter auch Burnout – einteilt.

    Die Behandlung unserer Patienten baut auf dem bewährten Konzept der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) auf, das stark auf Verhaltenstherapie setzt. Wir haben diese Therapie weiterentwickelt und für die Behandlung von depressiven Störungen angepasst.

    Das Therapeutische Training zur Reaktivierung und Erleichterung Emotionaler Prozeduren (TREEP) ist eine innovative Therapie, die auf den einzelnen Depressionstyp zugeschnitten und innerhalb weniger Wochen erfolgreich umgesetzt werden kann.

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  • Borderline
    Wenn innere Spannungen nicht mehr abgebaut werden können

    Unsere Persönlichkeit wird im Laufe des Lebens von äußeren und inneren Umständen bzw. Erfahrungen geprägt. Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung haben sich darüber Eigenschaften und Verhaltensmuster angeeignet, die sie stark in ihrem Alltag und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen beeinträchtigen.

    Sie erleben oft extreme emotionale Schwankungen, die zu starken innerlichen Anspannungen führen. Häufig nutzen Borderliner selbstschädigende Verhaltensweisen, z. B. das Ritzen der Haut, um die unerträgliche Anspannung abzubauen. Bei der Entstehung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen spielen häufig prägende Kindheitserfahrungen eine wichtige Rolle.

    Dialektisch-Behaviorale Therapie für Borderline-Persönlichkeitsstörungen (DBT-B)

    Wir behandeln unsere Patienten mithilfe der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Borderline-Persönlichkeitsstörungen (DBT-B), einer nach Leitlinien bewährten Methode. Sie zielt darauf ab, Selbstmordgedanken und zerstörerische Verhaltensmuster zu reduzieren, das Selbstwertgefühl zu stärken und ungünstige Denkmuster ins Positive zu verändern.

    Unsere Station für Borderline-Patienten ist durch den Deutschen Dachverband DBT e. V. nach den Richtlinien der Dialektisch-Behavioralen Therapie zertifiziert.

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  • Essstörungen
    Wenn die Seele zu ‚verhungern‘ droht

    Essen ist nicht nur Nahrung für den Körper, sondern auch für die Seele. Essen kann Genuss und Sinnlichkeit sein. Oder – bei einer Essstörung – genau das Gegenteil: Die Seele droht zu ‚verhungern‘ , obwohl sich alle Gedanken nur noch ums Essen drehen. Das Selbstbild ist verzerrt, und Betroffene versuchen, einen inneren Druck über das Essverhalten zu regulieren. Die häufigsten Arten sind Magersucht (Anorexia nervosa) und Bulimie (Bulimia nervosa), die nicht nur die Seele, sondern auf Dauer auch den Körper schädigen.

    Station Essstörung

    Auf unserer Station für Essstörung werden Sie von unseren Experten persönlich in einer Kleingruppe von maximal 8 Personen betreut. Weitere Infos finden Sie in unserem Flyer

     Download Flyer

    Kombinierte Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

    Für die Behandlung unserer Patienten mit Essstörungen kombinieren wir verschiedene bewährte Behandlungsmethoden – je nach Essstörung, Persönlichkeit und Bedürfnissen des Patienten. Auch hier spielt die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) mit ihrem Fokus auf Verhaltenstherapie eine wichtige Rolle.

    Kooperation mit dem Therapienetzwerk Essstörung (TNEss)

    Die KIRINUS Schlemmer Klinik kooperiert mit dem Therapienetzwerk Essstörung, weitere Infos finden Sie auf der Website www.therapienetz-essstoerung.de

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  • Posttraumatische Belastungsstörung (speziell für Frauen)

    Traumatische Ereignisse können zur Entwicklung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen, die ohne Hilfe kaum zu überwinden ist. Wir bieten speziell für Frauen, die Gewalt erfahren haben, auf Basis des Konzeptes DBT-PTBS, eine spezifische Therapie zur Behandlung der damit einhergehenden Traumafolgesymptome an.

    Download Flyer DBT Posttraumatische Belastungsstörung
     
    Wenn erlebte Traumata den Alltag bestimmen

    Traumatische Ereignisse können den Alltag stark beeinträchtigen. Das Erlebte kehrt oft in Bildern und Träumen wieder, lässt Alltagsaspekte vermeiden, schränkt die Lebensqualität ein und kann ohne eine psychologische Betreuung nicht bewusst verarbeitet werden.
    Unser Behandlungsangebot richtet sich an Frauen, die in Folge von sexueller und körperlicher Gewalt in der Kindheit, Jugendzeit, frühem Erwachsenenalter oder nach einmalig erlebten Traumata (zum Beispiel Vergewaltigung, Raubüberfall, Verkehrsunfall) unter dem Störungsbild einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden.
    Dieses äußert sich in Symptomen des Wiedererlebens (zum Beispiel Bilder, Flashbacks, Albträume), chronischen Zeichen der Übererregung und Vermeidungsverhalten. Begleitend können auch Symptome wie Veränderung bzw. Probleme in der Gefühls- und Impulsregulation, Veränderungen im Selbstbild (z.B. Minderwertigkeits-, Versagens-, Schuld- und Schamgefühle) sowie Probleme in der Beziehungsgestaltung (u.a. Misstrauen) bestehen, die gemeinsam mit den oben genannten typischen Traumafolgesymptomen unter der Diagnose einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) zusammengefasst werden.

    Dialektisch-Behaviorale Therapie für Posttraumatische Belastungsstörungen (DBT-PTBS)

    Unsere störungsspezifisch ausgerichtete Station bietet insgesamt 12 Behandlungsplätze. Die Behandlung erfolgt in geschlossenen Gruppen mit jeweils sechs Patientinnen.
    Unserer Behandlungskonzept der DBT-PTBS umfasst ein 12-wöchiges strukturiertes Behandlungsprogramm. Es kombiniert Prinzipien der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha Linehan mit traumaspezifischen Behandlungselementen (kognitiven und expositionsbasierten Methoden). Ein zentraler Baustein der Behandlung nach DBT-PTBS besteht im Commitment, das heißt in der Bereitschaft für die geplanten Behandlungsschritte.
    Im Fokus stehen neben der Erarbeitung hilfreicher Strategien im Umgang mit Anspannungs- und Gefühlszuständen, die Bearbeitung von Schuld- und Schamgefühlen sowie die gezielte Konfrontation mit belastenden Erinnerungen im Rahmen der Einzeltherapie.
    Neben der Einzeltherapie finden weitere Behandlungsangebote wie zum Beispiel Skillsvermittlung, Kunst-, Körper- und Bewegungstherapie in Gruppen statt.

    Ziele der Behandlung entsprechend der Leitlinien
    • Belastung durch schwierige Gefühle zu reduzieren
    • traumabezogene negative Grundüberzeugungen bezüglich des Selbst und der Welt zu überprüfen
    • Vermeidungsstrategien abzubauen, die das Störungsbild aufrechterhalten
    Unabdingbare Voraussetzungen für die Aufnahme sind:
    • nach klinischen Kriterien gesicherte Diagnose einer PTBS beziehungsweise kPTBS
    • ausreichende Stabilität und Bereitschaft sich im geschützten Rahmen aktiv mit Traumainhalten und den begleitenden Gefühlen auseinander zu setzen
    • kein Täterkontakt mit erneutem Traumatisierungsrisiko
    • Einbettung in ambulantes Behandlungsnetz mit laufender Psychotherapie
    • Im Vorfeld des stationären Aufenthaltes erfolgte medizinische Abklärung körperlicher Beschwerden
    • aktive Mitarbeit und Verantwortungsübernahme für den eigenen Therapiefortschritt
    Kontraindikationen oder Hindernisse für die Aufnahme auf unserer Station:
    • schwerwiegende Selbstverletzung und nicht kontrollierbare Suizidalität
    • anhaltend schwere Dissoziationsneigung
    • Suchterkrankungen und akuter Substanzkonsum
    • Essstörungen mit BMI < 17,5
    • Akute oder chronifizierte Psychosen
    • Schwierige psychosoziale Situationen wie Wohnungslosigkeit, massive finanzielle Probleme, schädigende Beziehungen

    Bitte sprechen Sie diese Punkte offen mit Ihrer ambulanten Therapeutin oder Ihrem Therapeuten an und nutzen Sie aktiv die Möglichkeit diese im Vorfeld zu bearbeiten, um den Aufenthalt vorzubereiten.

    Intervallbehandlung

    Eine Wiederaufnahme nach bereits erfolgter Behandlung auf unserer Station kann, vor allem bei komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung, in einzelnen Fällen indiziert sein. Dies ist der Fall, wenn Sie im vorausgegangenen Aufenthalt von unserem Behandlungsprogramm profitiert haben, in eine ambulante Traumatherapie eingebunden sind und diese unter ihrem hohen Engagement und Umsetzung der erarbeiteten Strategien aktuell nicht ausreichend erscheint, um eine weitere Traumakonfrontation durchzuführen.
    Um dies herauszufinden sowie erarbeitete Strategien zunächst im Alltag zu integrieren, erscheint eine Wiederaufnahme nach frühestens 12 Monaten empfehlenswert.
    Entsprechende Zielsetzungen im Rahmen der ambulanten Therapie beziehungsweise Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme sollten am Ende des ersten stationären Aufenthaltes besprochen sowie im Verlauf in Abstimmung mit Ihrer ambulanten Behandlerin oder Ihrem Behandler geklärt werden.

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  • Schmerz-, Angst- und funktionelle Störungen
    Wenn Schmerzen und Angst überhandnehmen

    Wir behandeln in unserer Klinik auch Schmerz-, Angst- und funktionelle Störungen sowie weitere psychosomatische Erkrankungen. Bei der Behandlung dieser oft sehr individuellen Krankheitsbilder profitieren Patienten von unserer langjährigen Erfahrung in der Psychosomatik. 

    Persönlicher Behandlungsplan

    Um die Erkrankung richtig einzuordnen, setzen wir auf eine ausführliche diagnostische Einschätzung zu Beginn des stationären Aufenthaltes. In einer Fallkonferenz von Fachärzten und Psychologen wählen wir anschließend die passende störungsorientierte Betreuung und erstellen einen persönlichen Behandlungsplan.

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Bitte beachten Sie, dass wir Patientinnen und Patienten mit akuter Suizidalität, Psychosen (Schizophrenie, Manie), Demenz, Suchterkrankungen und einem BMI von unter 17,5 kg/m2 (außerhalb der Essstörung) nicht behandeln können.

Auch weitere Störungen, die zur Folge haben, dass die Patientin oder der Patient dem intensiven psychotherapeutischen Behandlungsangebot in unserem Setting nicht ausreichend folgen kann, sprechen gegen eine Aufnahme in unserer Klinik.

Ihr Tagesablauf in der Klinik

Wir sind davon überzeugt, dass klare Strukturen im Tagesablauf wichtig für den Behandlungserfolg sind, dass aber auch trotz fester Therapie- und Essenszeiten genügend Freiraum für persönliche Auszeiten, körperliche Aktivitäten an der frischen Luft und Besuche bleiben sollte.

Fest zur Therapie gehört die Einzel-Psychotherapie mit regulär zwei Sitzungen pro Woche. Darüber hinaus arbeiten wir in Gruppen, die wir oftmals als geschlossene Gruppen anbieten. Dabei bleibt eine Gruppe von der ersten bis zur letzten Sitzung zusammen; das bedeutet, dass die Patienten von den Erfahrungen anderer lernen, sich gegenseitig motivieren und gemeinsam Fortschritte erleben können.

Ergänzend wollen wir Ihnen im Lauf Ihres Aufenthalts bei uns Strategien vermitteln, die Ihnen den Umgang mit Gefühlen, Stress und anderen Menschen erleichtern. Das Ziel ist es, Ihnen ein Rüstzeug für die Zeit nach Ihrem Aufenthalt bei uns an die Hand zu geben und Ihnen so die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern.

Unsere Bezugsteams: fachlich kompetent und persönlich für Sie da

Jeder Patient wird bei uns von einem Bezugsteam aus Ärzten und Therapeuten während seines gesamten Aufenthalts in der Klinik begleitet. Da eine vertrauensvolle Bindung zwischen Patient und Behandelnden eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg ist, achten wir beim Zusammenstellen der Teams darauf, dass Behandelnder und Patient menschlich zusammenpassen. Jeder Einzelne im Team bringt unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven ein – so können wir gewährleisten, dass unsere Patienten umfassend, individuell und kompetent betreut werden.

Praxis und Wissenschaft unter einem Dach

Unser Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen. Hierfür können wir auf mehr als 50 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Dabei sorgt unser wissenschaftlicher Beirat dafür, dass wir immer auf dem neusten Stand der Wissenschaft sind. Zudem ermöglicht uns der Austausch mit anderen führenden Köpfen der Dialektisch-Behavioralen Therapie und der KIRINUS CIP Akademie die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Behandlungskonzepte. Und auch wir leisten unseren Beitrag zur Wissenschaft: Seit 2012 betreut Dr. Kathrin Thrum, leitende Psychologin der KIRINUS Schlemmer Klinik, eine umfangreiche klinische Studie zur Behandlung depressiver Störungen.

Von den Erfahrungen anderer lernen

Ein zentrales Element der Behandlung in der KIRINUS Schlemmer Klinik ist die Einzeltherapie mit zwei Sitzungen pro Woche. Darüber hinaus finden regelmäßig Gruppensitzungen statt. Aufgrund unserer Größe und Struktur können wir oftmals mit geschlossenen Gruppen arbeiten, in denen dieselben Patienten von der ersten bis zur letzten Sitzung zusammenbleiben. So entsteht ein intensives Zusammengehörigkeitsgefühl, und die Patienten profitieren von den Erfahrungen der anderen.

Neben den Einzel- und Gruppensitzungen arbeiten wir mit weiteren Therapieformen wie Achtsamkeitspraxis und Bewegungstherapie, um wichtige Fertigkeiten zu vermitteln, die den Umgang mit Gefühlen, Stress und anderen Menschen im Alltag erleichtern.

  • Diese Gruppentherapien bieten wir an:
    • Stressbewältigungstraining: In dieser Gruppe erlernen Sie Strategien im Umgang mit Stress.
    • Selbstsicherheitstraining: Hier üben wir, eigene Ansprüche zu formulieren, uns frei zu äußern und uns auf angemessene Art und Weise durchzusetzen.
    • Schemagruppe: Indem wir Verhaltensschemata erkennen, können wir unerwünschte Verhaltensweisen verändern.
    • Fertigkeiten-Training (Skills-Training): Hier trainieren wir Alltagsfertigkeiten wie innere Achtsamkeit, bewusster Umgang mit Gefühlen, Stresstoleranz und zwischenmenschliche Fertigkeiten.
    • Depressionsgruppen: In dieser Gruppe lernen Sie, die eigene depressive Störung und ihre möglichen Ursachen und Folgen besser zu verstehen und zu akzeptieren.
    • Körperpsychotherapie: Indem Sie den eigenen Körper wahrnehmen, lernen Sie Bewegung als Grundlage Ihres Denkens, Fühlens und Handelns zu verstehen.
    • Kunsttherapie: In dieser Gruppe drücken wir uns gestalterisch aus, um innere Prozesse sichtbar zu machen und mit uns selbst sowie anderen in Kontakt zu treten.
    • Soziotherapeutische Gruppen: Hier erlangen Sie Fertigkeiten, die Ihnen die Rückkehr in den Alltag erleichtern.
    • Achtsamkeitspraxis: Das Ziel dieser Gruppe ist es, Stress im Alltag durch bewusste Achtsamkeit besser bewältigen zu lernen.
    • Entspannungstraining: Hier wollen wir eine Balance finden, um dem Alltagsstress besser begegnen zu können.
    • Bewegungstherapie: In dieser Gruppe lernen Sie Bewegung zu nutzen, um ein besseres Verständnis für sich selbst und das eigene Verhalten zu erlangen.

    Ergänzt wird die Behandlung durch:

    • Milieutherapie: Es ist uns wichtig, dass Sie sich nicht ausschließlich mit ihren Problemen und Symptomen beschäftigen, sondern durch gemeinsame Freizeitaktivitäten (u.a. Kochen, Essen und Ausflüge) das menschliche Miteinander erleben und genießen.
    • Regelmäßige Chefarzt-/Oberarztvisiten
    • Familien- und Paargespräche

Ihre Therapie: wissenschaftlich fundiert, individuell zugeschnitten

In den vergangenen Jahren haben wir ein erfolgreiches Modell erarbeitet, mit dem wir Depressionen deutlich effektiver behandeln können.

Das Differentielle-Dialektische Modell der Depression (DDMD) unterteilt Depressionen in unterschiedliche Typen und erleichtert Therapeuten-Patienten-Gespräche über die Erkrankung.

Für die Behandlung haben wir das Therapeutische Training zur Reaktivierung und Erleichterung Emotionaler Prozeduren (TREEP) entwickelt. Es bietet für jeden Depressionstyp ein spezielles Behandlungsprogramm und orientiert sich an der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), einer bewährten Form der Verhaltenstherapie. Unsere Patienten lernen, ihr Verhalten schrittweise ‚umzuprogrammieren‘, um Alltagssituationen besser zu meistern.*

* Reicherzer, Markus: Depressive Störungen: Differentielle manualisierte Behandlung mit Skillstraining und Psychoedukation, 2017 im Schattauer Verlag erschienen

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Services nach Wunsch

Sie wünschen Extraleistungen

Dann können Sie mit unserer Wahlleistung „Privatstation“, eine intensivierte, besonders individuelle Behandlung auf unserer Privatstation oder mit der Wahlleistung „Unterkunft“ zusätzliche Services im Bereich der Unterbringung in unserer Klinik in Anspruch nehmen.

Wahlleistung Privatstation

Die Privatstation der KIRINUS Schlemmer Klinik bietet Ihnen als Privatpatienten, Selbstzahler oder Patienten mit Zusatzversicherung gleich drei Extra-Leistungen. Neben einem umfassenden Therapieprogramm beinhaltet die Therapie der Privatstation die Wahlleistung „Arzt“, mit medizinischer Behandlung und Betreuung durch unseren Chefarzt sowie sein Fachärzteteam. Zudem sind Sie während Ihres Aufenthaltes in einem Zimmer unserer Komfort-Kategorie aus der Wahlleistung „Unterkunft“ mit einem exklusiven Flur für Patientinnen und Patienten der Privatstation untergebracht.

    Das zusätzliche Therapieprogramm umfasst:

    • 3x Einzelpsychotherapie pro Woche (2x 50 Minuten, 1x 25 Minuten) durch eine Fachärztin, einen Facharzt oder approbierten Psychologen
    • Einzeltherapie Fallkonferenzen: Teambesprechungen direkt mit der Patientin oder dem Patienten
    • Chefärztliche Begleitung der Therapie
    • Somatische Betreuung durch unsere Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeinmedizin
    • Gruppentherapieprogramm: TREEP-orientiert mit einem Spezialprogramm für depressive Störungen und Burnout, unter anderem 2x Fertigkeitentraining à 50 Minuten und 2x Basisgruppe à 50 Minuten
    • 1x nonverbales Therapieverfahren (Körper- oder Kunsttherapie) im Einzel pro Woche zusätzlich zur Gruppentherapie (falls indiziert)
    • Intensives Bewegungstherapieangebot zur Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Entspannung (enthält „Physiotherapeutisches Training“, „Intervall-Training“ und Yoga) mit 3x 50 Minuten pro Woche
    • Stationsinterne Achtsamkeitsgruppe
    • 1x Massage pro Woche

      Komplettiert wird die Therapie durch unser reguläres, begleitendes Programm:

      • Kunsttherapie in der Gruppe
      • Körpertherapie in der Gruppe
      • Sozialberatung (falls indiziert)
      • Feste Bezugspflegekontakte (falls indiziert)
      • Freiwillige Angebote, wie offenes Atelier, Musikgruppe, Zumba, Tae Bo oder Achtsamkeit am Morgen

      Wir bitten zu beachten, dass die Wahlleistung „Privatstation“ ein festes Konzept ist und neben dem umfassenden Therapieprogramm die Wahlleistungen „Unterkunft“ und „Chefarzt“ beinhaltet. Einzelne Buchungen von Leistungen aus der Wahlleistung „Privatstation“ sind leider nicht möglich.

      Wahlleistungen Unterkunft

      Sie möchten Ihre Unterkunft mit zusätzlichen Services ausstatten? Mit den Wahlleistungen für Ihr Zimmer haben Sie die Möglichkeit, bestimmte Zusatzservices zu bestellen und Ihren Aufenthalt noch angenehmer zu gestalten. Unsere Patientinnen und Patienten wohnen in der Regel in Doppelzimmern der Kategorie „Standard“. Auf Wunsch können Sie eine Unterbringung im Doppelzimmer der Kategorie „Komfort“ hinzubuchen oder sich für ein Einzelzimmer der Kategorie „Standard“ oder „Komfort“ entscheiden.

      Im Doppelzimmer „Komfort“ oder Einzelzimmer „Standard“

      • Kostenfreie Nutzung des Fernsehers inkl. Kopfhörer am Bett
      • Kostenfreier Internetzugang und Faxservice
      • Zusätzliches Wahlmenü beim Mittagessen
      • Täglich kostenfreier Kaffee und Kuchen im Bistro
      • Ihre Wunsch-Tageszeitung
      • Kostenfreier TG-Stellplatz (soweit verfügbar)

      Zusätzlich zu den oben genannten Leistungen erhalten Sie im Einzelzimmer „Komfort“:

      • Bademantel, Fön, Frotteetücher und Waschlotionen
      • Zimmersafe
      • Kühlschrank
      • 32-Zoll-Fernseher
      • Audioanlage
      • Mobilteil für das Zimmertelefon
      • Kostenfreier TG-Stellplatz (soweit verfügbar)

      Wahlleistung Arzt

       

      Während Ihres Aufenthaltes erhalten Sie medizinische Behandlung und Betreuung durch unseren Chefarzt sowie sein Fachärzteteam.

      Raus aus dem Alltag und den Kopf freibekommen

      Bei uns sollen Sie nicht nur therapeutisch und medizinisch auf höchstem Niveau betreut werden, sondern auf allen Ebenen Kraft schöpfen können. Unser Standort im rund 18.000-Einwohner Städtchen Bad Tölz – ein heilklimatischer Kurort rund 50 Kilometer südlich von München am Nordrand der Alpen – bietet dazu geradezu ideale Bedingungen. Unser Patientenservice-Team versorgt Sie gerne mit zahlreichen Tipps für Wanderungen oder Langlauf-Routen in der Umgebung und weiß immer, was aktuell in den Kinos oder auf den Bühnen gespielt wird. 

      Klarheit und Struktur, kombiniert mit Gemütlichkeit

      Nicht nur die Lage, sondern auch die Architektur und die räumliche Atmosphäre können sich auf Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden auswirken. Deshalb war für uns bei der Gestaltung der Klinikgebäude und -räume sowie der Patientenzimmer eine Kombination aus Funktionalität, Stil und Gemütlichkeit besonders wichtig. Ein warmes Farbkonzept, indirektes Licht und nicht zuletzt internationale Fotokunst erzeugen eine harmonische Atmosphäre, die zum Wohlfühlen einlädt.

      Virtuelle Tour

      Entdecken Sie die KIRINUS Schlemmer Klinik

      Auch Essen kann Therapie sein

      Was dem Körper gut tut, kann auch die Seele streicheln. Deshalb kommen in der KIRINUS Schlemmer Klinik – die rein zufällig einen sehr passenden Namen trägt – nur hochwertige und ausgewogene Speisen auf den Tisch, die liebevoll angerichtet werden. Dahinter steckt unser französischer Chefkoch Thierry Thirvaudey, der schon in Sterne-Restaurants gekocht hat. 

      Ein Gruß aus der Küche

      Im Gespräch: Küchenchef Thierry Thirvaudey

      Worauf kommt es Ihnen beim Speiseplan an?

      Unsere Küche kombiniert mediterrane und regionale Einflüsse miteinander. Abwechslung und Vielfalt liegen mir dabei besonders am Herzen: Deshalb habe ich einen Speiseplan entwickelt, bei dem sich zwölf Wochen lang – also für die maximale Aufenthaltsdauer in unserer Klinik – kein Mittagsgericht wiederholt. Unsere Patienten haben täglich die Wahl zwischen drei Standard (davon 1x vegetarisch und 1x vegan)- und einem Wahlleistungs-Menü, das Patienten gegen Aufpreis erwerben können.

      Und was kommt bei Ihnen auf keinen Fall auf den Tisch?

      Fertigprodukten sagen wir hier den Kampf an. Frische, Saisonalität und Regionalität spielen für mich bei Einkauf und Zubereitung eine entscheidende Rolle. Mit selbst gemachtem Brot und Marmeladen zum Frühstück, Mittagsmenüs mit viel knackigem Gemüse und spannenden Beilagen-Variationen, frisch gebackenen Kuchen zum Kaffee und einer abendlichen Brotzeit mit dem gewissen Extra wollen mein Team und ich den Patienten die nötige Energie für den Tag geben – und ihnen kleine genussvolle Auszeiten bieten.

      Was motiviert Sie als Klinik-Koch?

      Ich will zeigen, dass eine gesunde, hochwertige Verpflegung mit dem gewissen Extra trotz Krankenkassen-Budget möglich ist. Bei uns sollen Patienten erleben, wie gut Essen tut, das mit Liebe zubereitet ist. Besonders für diejenigen, die die Freude am Essen verloren haben, ist das oft eine vollkommen neue Erfahrung. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser ‚Soul Food‘ seinen Beitrag zum Therapieerfolg leistet.

      Unser Team

      Barbara Dorn

      Oberärztin, Fachärztin für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie

      Barbara Dorn hat ihr Studium der Humanmedizin an der Universität Ulm absolviert. Ihre fachärztliche Weiterbildung erfolgte in der Schön Klinik Bad Aibling und den Lech-Mangfall-Kliniken Agatharied. Sie ist anerkannte Fachärztin für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie (VT) mit der Zusatzbezeichnung Akupunktur. Weitere Fortbildungen durchlief sie in DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie) und Schematherapie. Darüber hinaus ist sie anerkannte Supervisorin (VT) der BLAEK. Seit 2011 ist sie Frau Dorn Oberärztin in der KIRINUS Schlemmer Klinik und leitet die Station zur Behandlung depressiver Störung und Burnout. Ihre Behandlungsschwerpunkte sind Depression, damit zusammenhängende Angststörungen, die Überschneidungsgebiete von Psychosomatik und Psychiatrie sowie neuropsychiatrische Aspekte des Fachgebiets.

      Elke Egger

      Oberärztin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

      Elke Egger hat ihr Medizinstudium an der Universität Regensburg und der TU München absolviert. Im Anschluss an ihre Facharztausbildung schloss sie eine 14-monatige Weiterbildung an einer Akutpsychiatrie in Braunau ab. Sie hat Fortbildungen in Traumatherapie, Dialektisch-Behavioraler Therapie (DBT), Brainspotting, Systemischer Therapie und Schmerztherapie absolviert sowie ein Diplom in Akupunktur. Ihr Schwerpunkt liegt auf der tiefenpsychologischen Psychotherapie. Seit 2018 ist sie als Oberärztin in der KIRINUS Schlemmer Klinik tätig und leitet u.a. die Borderline-Station. Zudem engagiert sie sich seit 2016 beim Trauma Hilfe Zentrum München e.V.

      Monika Hudler

      Leitende Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

      Monika Hudler studierte nach ihrer Ausbildung und Berufstätigkeit als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin an der Universität Leipzig und der Ludwig-Maximilians-Universität München Psychologie. Anschließend absolvierte sie die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Fachrichtung Verhaltenstherapie im Institut des Vereins zur Förderung der klinischen Verhaltenstherapie (vfkv e.V.) in München und erlangte dort ihre Approbation. Ihre Behandlungsschwerpunkte waren insbesondere affektive Störungen und Traumafolgestörungen. Bis 2019 arbeitete Frau Hudler an der Tagesklinik Westend in München, wo sie zuletzt die Gruppe zur Behandlung von Zwangs- und Zwangsspektrumsstörungen leitete.
      Seit August 2019 ist Frau Hudler an der KIRINUS Schlemmer Klinik tätig, wo sie im Februar 2020 die Leitung einer Station zur Behandlung depressiver Störungen übernommen hat.

      Karin Keffel

      Leitende Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

      Nach ihrem Studium der Psychologie an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck absolvierte Frau Karin Keffel eine Ausbildung zur Klinischen und Gesundheitspsychologin sowie zur Sportpsychologin. Praktische Erfahrungen in ihrem Beruf konnte sie sowohl während ihrer Tätigkeit in einer Heilpädagogischen Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensstörungen als auch in einer Rehabilitationsklinik für Menschen mit psychischen Erkrankungen sammeln. In der KIRINUS Schlemmer Klinik ist sie seit September 2017 tätig. Am Centrum für Integrative Psychotherapie (KIRINUS CIP Akademie) München qualifizierte sie sich zur Psychologischen Psychotherapeutin mit der Fachrichtung Verhaltenstherapie und erlangte 2021 ihre Approbation. Zudem verfügt Frau Keffel über die Zusatzausbildung Gruppentherapie. Seit September 2022 leitet sie in unserer Klinik einen Bereich mit dem Schwerpunkt in der Behandlung von komplexen depressiven Störungen.

      Dr. med. Stefan Mathias

      Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

      Dr. Stefan Mathias hat Humanmedizin und Philosophie an der Freien Universität Berlin sowie der Washington University School of Medicine in St. Louis (USA) studiert und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seine Facharztausbildung absolvierte er am Max-Planck-Institut für Psychiatrie und Psychotherapie in München. Er hielt zahlreiche Vorträge auf nationalen und internationalen Symposien und veröffentliche diverse Publikationen in internationalen Journalen. Zudem war er als Dozent an der TU München tätig. Er verfügt über eine Zusatzqualifikation in Schlafmedizin sowie eine Weiterbildung in Sozialmedizin. Seit 2018 ist Herr Dr. Mathias Oberarzt an der KIRINUS Schlemmer Klinik und leitet eine Station mit dem Schwerpunkt in der Behandlung von komplexen depressiven Störungen.

      Dr. med. Markus Reicherzer

      Ärztlicher Direktor, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie sowie Neurologie

      Nach seinem Studium der Humanmedizin und der Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität in München absolvierte Dr. Markus Reicherzer seine fachärztliche Weiterbildung in der Fachklinik Enzensberg, der Stiftung Juliusspital Würzburg, dem Bezirkskrankenhaus Haar sowie dem Institut für Psychosomatik, Psychotherapie und Medizinische Psychologie am Klinikum rechts der Isar. 2004 wechselte er an die KIRINUS Schlemmer Klinik. Im gleichen Jahr qualifizierte sich Herr Dr. Reicherzer als Therapeut und Trainer für die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), die er anschließend in der Schlemmer Klinik implementierte und die heute ein zentrales Element des Behandlungskonzepts ist. Seit 2008 ist er Ärztlicher Direktor und Chefarzt der KIRINUS Schlemmer Klinik. Seine Behandlungsschwerpunkte sind Borderline, Depression, Burnout und komplexe Traumafolgestörungen.
      Neben seiner Kliniktätigkeit ist er seit 2013 sowohl Präsident des deutschen Dachverbandes DBT e.V. als auch Institutsleiter des in München angesiedelten staatlichen Ausbildungsinstituts KIRINUS CIP Akademie (Centrum für Integrative Psychotherapie). Darüber hinaus hat er seit 2005 einen Lehrauftrag für Psychosomatische Medizin an der TU München.

      Dr. med. Bärbel Rudolph

      Oberärztin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

      Dr. Bärbel Rudolph studierte an der Universität Regensburg Humanmedizin und Kunstgeschichte und schloss dort auch ihre Promotion im Bereich der Tumorforschung ab. Ihre psychosomatische Facharztausbildung absolvierte sie unter anderem in der Schön Klinik Roseneck, an einer Schweizer Privatklinik sowie in der Psychosomatischen Abteilung der TU München, wo sie auch wissenschaftlich tätig war. 2014/2015 baute sie als Oberärztin die KIRINUS Tagesklinik München Schwabing mit auf. Anschließend war sie als ärztliche Psychotherapeutin in der KIRINUS Praxis Rotkreuzplatz ambulant tätig. Seit 2018 ist Frau Dr. Rudolph als Oberärztin an der KIRINUS Schlemmer Klinik beschäftigt, wo sie jetzt die Privatstation leitet. Zusätzlich ist sie Dozentin an der KIRINUS CIP Akademie und Supervisorin für Verhaltenstherapie (PTK anerkannt). Sie verfügt außerdem über das Zertifikat „Klinische Hypnose“ (M.E.G.) und die Gruppentherapie-Zusatzqualifikation. Ihre Behandlungsschwerpunkte sind Depressive Erkrankungen, Burnout, Angststörungen, Essstörungen und Psychotherapie bei körperlich Erkrankten (inklusive Psychoonkologie).

      Doris Seidl

      Leitende Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

      Dipl.-Psych. Doris Seidl studierte an der Universität Regensburg bevor sie als Psychologin im Bereich Neuropsychologie in der Schön Klinik Bad Aibling tätig wurde. Parallel absolvierte Frau Seidl eine Weiterbildung zur zertifizierten Klinischen Neuropsychologin, die sie im März 2015 erfolgreich abschloss. Ab 2006 begann Frau Seidl zusätzlich die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie am Institut für Therapieforschung (IFT) in München. Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin sammelte sie praktische Erfahrungen auf der Depressionsstation im Bezirkskrankenhaus Bayreuth sowie an der Psychotherapeutischen Ambulanz des IFT.
      Nach ihrer Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin wechselte sie an die Schön Klinik Roseneck, wo ihr Behandlungsschwerpunkt im Bereich Depression sowie Posttraumatische Belastungsstörung lag. Seit 2016 arbeitet sie begleitend zur klinischen Tätigkeit am MVZ für Psychotherapie in Unterhaching. Im April 2019 trat sie die Stelle als leitende Psychologin für Depressionsbehandlungen in KIRINUS Schlemmer Klinik an. Mittlerweile hat Frau Seidl dort die Leitung der Traumastation übernommen und behandelt Patientinnen mit komplexen Traumafolgestörungen.

      Dr. med. Wolfgang Spittelmeister

      Leitender Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie

      Dr. Wolfgang Spittelmeister hat Humanmedizin an den Universitäten Ulm und Heidelberg studiert und seine Facharztausbildungen an der TU München und der psychiatrischen Klinik Agatharied absolviert. Er besitzt Qualifikationen in Verkehrs- und Suchtmedizin, ein EMG- und EEG-Zertifikat sowie eine Weiterbildung in katathym-imaginativer Psychotherapie und ist Therapeut für Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT). Seit 2009 ist Herr Dr. Spittelmeister Oberarzt an der KIRINUS Schlemmer Klinik und für die Stationen zur Behandlung von Depression verantwortlich. Seine Behandlungsschwerpunkte sind Depression, suchtmedizinische Aspekte, Überschneidungsgebiete von Psychosomatik und Psychiatrie, neuropsychiatrische Aspekte und Traumatherapie.
      Neben seiner Arbeit in der Klinik ist Herr Dr. Spittelmeister auch als Dozent an einem staatlichen Ausbildungsinstitut, der KIRINUS CIP Akademie (Centrum für Integrative Psychotherapie) in München tätig.

      Dr. phil. Kathrin Thrum

      Leitende Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

      Dr. phil. Kathrin Thrum hat Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena studiert und ihre Verhaltenstherapieausbildung am CIP Bamberg absolviert. Sie verfügt über eine Schematherapie- sowie eine IFA-Gruppenleiterausbildung und ist Supervisorin für Verhaltenstherapie sowie Mediatorin. Seit 2012 ist Frau Thrum leitende Psychologin an der KIRINUS Schlemmer Klinik. Ihre Behandlungsschwerpunkte sind Depression, damit zusammenhängende Angststörungen, Burnout, Persönlichkeitsstörungen und Essstörungen. Zudem kümmert sie sich um Qualitätssicherung und Forschung und ist für die Organisation der Durchführung von Tests und Patientenbefragungen im Rahmen der Eingangs- und Entlassdiagnostik der Patienten verantwortlich.

      Christine von Alm

      Oberärztin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Dipl.-Wirtschaftsmathematikerin

      Frau von Alm war nach Abschluss eines betriebswirtschaftlich ausgerichteten Studiums mehrere Jahre im Marketing und als Consultant tätig. Sie studierte dann Humanmedizin an der Universität Hamburg, absolvierte parallel eine Coachingausbildung. Bis Mitte 2021 arbeitete sie in der Schön Klinik Bad Bramstedt, einer großen Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, wo sie ihre Facharzt- und Gruppenleiterqualifikation erwarb. Ihre Behandlungsschwerpunkte sind Traumafolgestörungen, Depression, Burnout und Persönlichkeitsstörungen. Sie verfügt über jeweils mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit Dialektisch Behavioraler Therapie nach M. Linehan, traumatherapeutischen Verfahren und klassischer Verhaltenstherapie. Sie nahm an Fortbildungen über Schematherapie, Compassion Focussed Therapy (CFT), IRRT, ACT, systemischer Kompetenz/ Aufstellungsarbeit und EMDR teil. Seit Juli 2021 leitet sie in der KIRINUS Schlemmer Klinik Bad Tölz oberärztlich eine Station für Depression und Burnout und ist verantwortlich für die psychopharmakologische Einstellung der Patientinnen und Patienten auf der Traumastation.

      Dr. med. Sabine Zimmer

      Oberärztin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Allgemeinmedizin

      Dr. Sabine Zimmer hat Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und dort ihre Dissertation vorgelegt. Nach ihrer Anerkennung als Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Zusatz Chirotherapie und Sportmedizin hat sie ihre fachärztliche Weiterbildung an der psychiatrischen Klinik Agatharied und der KIRINUS Schlemmer Klinik absolviert. Zudem hat sie eine Weiterbildung in Dialektisch-Behavioraler Therapie (DBT) und Psychodrama abgeschlossen. Seit 2018 ist Frau Dr. Zimmer wieder an der KIRINUS Schlemmer Klinik tätig und als Oberärztin für eine Station mit einem Spezialsetting zur Behandlung von Essstörungen verantwortlich. Weitere Behandlungsschwerpunkte sind depressive und somatoforme Störungen.

      Bei allem, was wir tun, stehen unsere Patienten im Mittelpunkt:

      Denn wir möchten Ihnen helfen, Ihre Gesundheit dauerhaft zu erhalten und im Krankheitsfall schnell wieder zu erlangen.

      Aufnahme und Kosten

      Die KIRINUS Schlemmer Klinik ist für die Krankenhausbehandlung von gesetzlich und privat Versicherten sowie beihilfeberechtigten Patienten zugelassen. Die Behandlungskosten werden in der Regel von den jeweiligen Krankenkassen übernommen. 

      Die KIRINUS Schlemmer Klinik ist ein Akutkrankenhaus (gem. §108 SGB V) und führt Krankenhausbehandlungen nach § 39 SGB V im Bereich der Psychosomatischen Medizin aus. Rehabilitationsmaßnahmen, Sanatoriumsbehandlungen sowie Kuraufenthalte können bei uns nicht durchgeführt werden!

      Bitte beachten Sie, dass wir nur volljährige Patienten aufnehmen können. 

      Für Ihre Aufnahme benötigen wir folgende Unterlagen:

      • Einweisungsschein ausgestellt durch einen Facharzt der Bereiche Psychiatrie, Nervenheilkunde, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder durch einen Psychologischen Psychotherapeuten.
      • Bei privat versicherten und beihilfeberechtigten Patienten brauchen wir statt einer Einweisung die Kostenübernahme Ihres Kostenträgers.
      • Einen aktuellen Befundbericht vom einweisenden Arzt
      • Das ausgefüllte Aufnahmeformular, welches Sie uns per E-Mail oder (ausgedruckt) per Post/Fax zukommen lassen können.

      Downloads

      Klinikbroschüre

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      Aufnahmeformular

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      Kurzinfo für Privatpatienten

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      Aufnahmeformular

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      Klinikbroschüre

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      Flyer Essstörung

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      Flyer DBT-PTSD

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      Flyer Treep D II

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      Flyer Treep D III

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      Broschüre Privatstation

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      Qualitätsbericht

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      Wichtige Information zur Kostenübernahme für Privatpienten, Beihilfeberechtigte Privatpatienten sowie privat zusatzversicherte Patienten

      Die KIRINUS Schlemmer Klinik ist ein Akutkrankenhaus (§108 SGB V) und führt Krankenhausbehandlungen nach § 39 SGB V im Bereich der Psychosomatischen Medizin durch. Rehabilitationsmaßnahmen, Sanatoriumsbehandlungen sowie Kuraufenthalte können bei uns nicht durchgeführt werden. Daher besteht die Möglichkeit, die Kosten für den Aufenthalt von der privaten Versicherung erstatten zu lassen. Darüber hinaus ist unsere Klinik beihilfefähig.

      Es ist unerlässlich, eine schriftliche Kostenzusage der privaten Krankenversicherung rechtzeitig vor Beginn der Behandlung zu beantragen. Dieses Genehmigungsverfahren kann bis zu vier Wochen dauern. Sollte keine Kostenzusage vorliegen, besteht laut Versicherungsbedingungen seitens des Versicherungsträgers keine Leistungspflicht, auch, wenn eine stationäre Behandlung medizinisch notwendig ist.

      Für den Kostenträger muss ersichtlich sein, dass eine stationäre Krankenhaus-Akutbehandlung medizinisch notwendig und eine ambulante Behandlung derzeit nicht ausreichend ist. Dies erreichen Patienten am besten mit einem ärztlichen Befundbericht, aus dem für den Gutachter der Versicherung die Notwendigkeit einer stationären psychotherapeutischen oder psychosomatischen Krankenhaus-Akutbehandlung und die Gründe hierfür eindeutig ersichtlich sind.

      Kontaktformular

      KIRINUS Schlemmer Klinik
      Stefanie-von-Strechine-Straße 16
      83646 Bad Tölz