Sucht-Behandlung: Holen Sie sich die Kontrolle zurück

Schritt für Schritt raus aus der Abhängigkeit

Eine Suchterkrankung bedeutet für Betroffene oftmals einen langen Leidensweg, auf dem sie die Kontrolle über ihr Leben jemand anders überlassen haben: ihrer Sucht. Tagein tagaus zwingt diese sie, sich ihr unterzuordnen – teils mit verheerenden Konsequenzen: Freunde und Beruf werden vernachlässigt, finanzielle Rücklagen werden dezimiert und engste Angehörige werden betrogen.

Dabei ist die Sucht von einem fatalen Teufelskreislauf gekennzeichnet: Denn auf das Hoch folgt immer wieder auch das Tief. Und um dieses zu bekämpfen erfolgt der nächste Griff zu zum Alkohol, zum Medikament oder zum Handy, kurzum: zum Suchtmittel. So erlangt die Sucht an jedem Tag der Betroffenen ein Stückchen mehr Kontrolle, es sei denn, sie wird therapiert – mit einer Suchtbehandlung von erfahrenen Spezialistinnen und Spezialisten.

Kennen Sie eine Person, die eine Suchttherapie benötigt? Dann sprechen Sie mit uns. Wir von KIRINUS helfen Ihnen.

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Behandlung

Behandlung der Suchterkrankung

Die Behandlung einer Suchterkrankung bedeutet, den Teufelskreislauf der Abhängigkeit zu durchbrechen – und zwar mit der richtigen Therapie. Doch bis zu diesem Punkt ist es oft ein langer Weg. Denn zuallererst muss die betroffene Person gewillt sein, sich behandeln zu lassen. Ein Schritt, der für süchtige Menschen oft schwer erscheint, schließlich hat die Sucht meist jahrelang das eigene Leben bestimmt.

Ist dieser Schritt jedoch erst getan, kann die Heilung von Sucht und Abhängigkeit beginnen. Dabei ist es gut, wenn Angehörige unterstützend zur Seite stehen. Das gibt Halt und ist zugleich ein Grund, die Suchttherapie bis zum Ende durchzuführen – neben Gründen wie einer wiedererlangten Gesundheit sowie dem schönen Gefühl, suchtfrei und selbstbestimmt das eigene Leben zu leben.

Therapien

Suchttherapie bei KIRINUS – der Abhängigkeit den Kampf ansagen

Wenn Sie die Behandlung Ihrer Suchterkrankung angehen möchten: Wir von KIRINUS unterstützen Sie dabei. Mit einer fachkundigen Beratung und einer suchtmedizinisch fundierten Suchttherapie.

Über den gesamten Behandlungszeitraum hinweg werden Sie dabei von unserem Team aus suchttherapeutischen, psychiatrischen und fachärztlichen Spezialistinnen und Spezialisten begleitet. So sind Sie rundum versorgt und können sicher sein, zu jeder Zeit das Beste zur Behandlung Ihrer Sucht zu tun.

Erfahren Sie jetzt, welche Suchterkrankungen Sie bei KIRINUS behandeln lassen können:

  • Alkoholsucht

    Die Alkoholsucht, auch Alkoholismus genannt, ist eine Suchterkrankung, die von einer starken Alkoholabhängigkeit geprägt ist. Diese führt unbehandelt zu starken körperlichen Schäden und erfordert daher schnellstmöglich eine Therapie.

    Wir bei KIRINUS behandeln die Alkoholsucht mit einem 3-Stufen-Plan. Erfahren Sie mehr über die Behandlung auf der Seite Alkoholsucht.

  • Medikamentensucht

    Die Medikamentensucht ist von dem Verlangen nach einem bestimmten Medikament geprägt. Das Medikament, meist ein Schmerz-, Schlaf- oder Beruhigungsmittel, wird dabei anfänglich meist nur unterstützend eingenommen. Doch aus der regelmäßigen Einnahme entwickelt sich dann eine erste Abhängigkeit, die unbehandelt zu einer schweren Suchterkrankung führen kann.

    Bei KIRINUS behandeln wir Medikamentensüchte verschiedensten Ursprungs. Dabei passen wir die Behandlung speziell an Ihre persönlichen Erfordernisse an – für ein bestmögliches Therapieergebnis.

    Erfahren Sie mehr über die Behandlung auf der Seite Medikamentensucht.

  • Internetsucht

    Die Internetsucht ist eine sogenannte Störung der Impulskontrolle, bei der Betroffene ein starkes Verlangen nach einer exzessiven Nutzung von sozialen Medien, Onlinespielen, Onlinepornografie und anderen digitalen Plattformen haben. Betroffene sind zudem nicht mehr in der Lage, dem Impuls der Sucht zu widerstehen.

    Bei KIRINUS behandeln wir die Internetsucht oder auch Onlinesucht mit einer individuell angepassten Therapie. Mehr dazu auf der Seite Internetsucht.

  • Doppeldiagnosen

    Süchte treten häufig in Begleitung mit einer psychischen Erkrankung auf. Das können Ängste, Depressionen oder auch verstärkte innere Unruhe sein. Ist dies der Fall, spricht man von einer Doppeldiagnose, auch Komorbidität genannt, welche wir bei KIRINUS ebenfalls behandeln.

    Weiteres dazu erfahren Sie auf den Seiten Alkoholsucht und Medikamentensucht.

  • Sucht im Alter

    Das Thema Sucht im Alter ist ein weit verbreitetes, aber auch stark unterschätztes Problem. Denn die Abhängigkeit älterer Menschen wird häufig erst spät oder sogar gar nicht erkannt. Das liegt daran, dass Betroffene aufgrund ihres höheren Alters oftmals alleine leben oder die Symptome als typische Alterserscheinungen wahrgenommen werden. Umso wichtiger ist es daher, die Sucht im Alter zu erkennen und als solche zu identifizieren.

    Weiteres zum Thema Sucht im Alter erfahren Sie auf der Seite Medikamentensucht.

    Kennen Sie eine Person, die unter einer der genannten Süchte leidet? Dann warten Sie nicht, sondern nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir von KIRINUS beraten Sie und helfen Ihnen mit der richtigen Suchttherapie.

Sucht-Therapie. Mit menschlicher Unterstützung von KIRINUS.

Wenn Sie bei Ihrer Sucht Hilfe benötigen: KIRINUS Praxen und Kliniken

Bei KIRINUS können Sie Ihre Suchterkrankung an verschiedenen Standorten behandeln lassen – mitunter sogar in der Nähe Ihres Wohnortes. Aufgrund des Verbunds aus verschiedenen Praxen und Kliniken profitieren Sie zudem von einer allumfassenden Betreuung. Und das auch bei Doppeldiagnosen und Komorbiditäten

Krankheitsbild Suchterkrankungen

Was sind Suchterkrankungen?

Suchterkrankungen sind Erkrankungen, die von der Abhängigkeit eines Suchtmittels gezeichnet sind – sei es von einer Droge, von einem Medikament oder von einem bestimmten Verhalten.

Von der Sucht Betroffene fühlen dabei den inneren Drang, ständig zu ihrem Suchtmittel zurückzukehren. Dieses verschafft ihnen eine Art Hochgefühl, das sie ohne Suchtmittel meist kaum noch in der Lage sind, zu empfinden. 

Das Problem dabei: Nach jedem Konsum flacht die Wirkung wieder ab. Ernüchterung stellt sich ein, oftmals begleitet von depressiven Verstimmungen und körperlichen Entzugserscheinungen. Somit greifen die Betroffenen erneut zu Ihrem Suchtmittel und der Teufelskreis der Abhängigkeit, der ohne Behandlung tödlich enden kann, schließt sich.

Für eine Therapie der Sucht ist es daher besonders wichtig, dass Betroffene lernen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Das nötige Handwerkszeug dafür erlernen Sie in einer professionellen Therapie für Suchterkrankungen – beispielsweise bei KIRINUS.

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Ursachen

Wie entstehen Suchterkrankungen?

Das Gefährliche an einer Suchterkrankung ist, dass sie oft schleichend beginnt. Anfänglich ist die Einnahme des Suchtmittels vielleicht sogar nur ein Spaß, eine Mutprobe oder eine kleine Ausflucht aus dem Alltag. Diese wird jedoch vom Belohnungszentrum im Gehirn mit positiven Gefühlen belohnt, sodass die Einnahme wiederholt wird. Dadurch bildet sich allmählich das sogenannte Suchtgedächtnis. Dieses senkt die Hemmschwelle für den weiteren Konsum und sorgt zugleich dafür, dass im Verlauf immer höhere Dosen vonnöten sind.

Nun hat sich bereits eine psychische und körperliche Abhängigkeit eingestellt. Im weiteren Verlauf wird diese immer mächtiger und der Suchtdruck, das sogenannte Craving, wächst. Bis die Sucht irgendwann so stark ist, dass sie alles andere in den Hintergrund rückt.

Ursachen der Suchterkrankung

Die Ursachen für eine Suchterkrankung sowie auch für ihre Ausprägung sind meist eine Mischung aus sozialen, psychischen und genetischen Faktoren.

Psychische Ursachen: Hier gelten Stress, ein vermindertes Selbstwertgefühl sowie Ängste und Depressionen als auslösende Mechanismen für die Sucht. Betroffene neigen dabei dazu, ihre negativen Gefühle mit einem Suchtmittel zu beheben, was im weiteren Verlauf zu einer Abhängigkeit führen kann.

Soziale Ursachen: Hierzu zählen Faktoren wie das nähere Umfeld der Betroffenen. So ist die Entwicklung einer Drogenabhängigkeit beispielsweise wahrscheinlicher, wenn eine Person häufig mit Menschen verkehrt, die regelmäßig Drogen einnehmen.

Genetische Ursachen: Hierzu zählen beispielsweise bestimmte Gene, die ein erhöhtes Suchtpotenzial mit sich bringen. Kombinieren sich diese zudem mit sozialen oder psychischen Faktoren, steigt das Risiko einer Suchterkrankung nochmal erheblich.

Kennen Sie jemanden, der Gefahr läuft, eine Suchterkrankung zu entwickeln? Dann warten Sie nicht, bis es zu spät ist. Rufen Sie uns an und lassen Sie sich beraten. Wir von KIRINUS sind für Sie da.

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Anzeichen und Merkmale

Symptome der Sucht

Eine Suchterkrankung lässt sich anhand von sechs Symptomen erkennen. Für eine sichere Diagnose müssen dabei drei Symptome gemeinsam auftreten. Jedoch kann auch ein einzelnes Symptom bereits ein ernstes Warnzeichen sein.

Die Symptome einer Sucht:

  • Starkes Verlangen nach dem Suchtmittel.
  • Mangelhafte Kontrolle über Zeitpunkt und Häufigkeit der Einnahme.
  • Entzugserscheinungen wie Unruhe, Zittern, Schwitzen, Frieren, Schlafstörungen, Halluzinationen sowie Nervosität und aggressives Verhalten.
  • Kontinuierliche Dosissteigerung aufgrund der zunehmenden Toleranz gegenüber dem Suchtmittel.
  • Unfähigkeit “Nein” zu sagen, obwohl die Sucht bereits ernsthafte körperliche, psychische und auch soziale Schäden verursacht hat.
  • Suchtmittel im Mittelpunkt, sodass das soziale Umfeld sowie auch der Alltag und das Berufsleben in den Hintergrund rücken. Suchtkranke lügen zudem verstärkt, um Ihre Sucht zu verbergen.

Zögern Sie nicht, wenn Sie bei sich oder einem Angehörigen Anzeichen von Suchtverhalten beobachten. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und lassen Sie Ihre Sucht behandeln. Wir von KIRINUS sind für Sie da.

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Wissen

FAQ

  • Was ist eine Suchterkrankung?

    Eine Suchterkrankung beschreibt eine Abhängigkeit von einem Suchtmittel. Dieses kann eine Droge, ein Medikament oder auch ein Verhalten wie beispielsweise regelmäßiges Computerspielen sein.

    Allen Suchterkrankungen gemein ist dabei, dass andere Dinge vernachlässigt werden: Freunde, Familie, Beruf und oft auch die eigene Person. Die Sucht stellt sich häufig über alles und übernimmt die Kontrolle über das Leben der süchtigen Person.

  • Welche Süchte bzw. Suchterkrankungen gibt es?

    Es gibt verschiedenste Suchtarten, die sich alle in zwei Suchtformen einteilen lassen: substanzgebundene und nicht-substanzgebundene Süchte. Substanzgebundene Süchte sind beispielsweise die Drogen-, Alkohol oder Medikamentensucht.

    Nicht substanzgebundene Süchte sind Suchterkrankungen wie Onlinesucht, Sexsucht und Spielsucht.