Internetsucht behandeln und wieder offline sein können

Verhaltensweisen effektiv ändern mit KIRINUS

Die Internetsucht – irgendwie kennen wir sie doch alle ein wenig, oder? Nochmal kurz die E-Mails checken, auf Instagram einen Post absetzen, Facebook-Messages beantworten und dann noch schnell was googlen. Ja, wir alle kennen es ein wenig: Das nicht aufhören können, wenn es um das Thema Internet geht.

Bei einigen Menschen ist dieses Verhalten so stark ausgeprägt, dass sie den Blick nicht mehr vom Screen abwenden können. Sie vernachlässigen ihr Leben außerhalb der virtuellen Welt und sinken immer weiter hinein – in das Spiel, die sozialen Medien, die Onlinesucht. Der einzige Ausweg: Eine maßgeschneiderte psychotherapeutische Internetsucht-Therapie, durchgeführt von erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten.

Kennen Sie jemanden, der aufgrund einer Onlinesucht sein Umfeld vernachlässigt? Oder sind Sie gar selbst betroffen? Dann sprechen Sie mit uns. Wir bei KIRINUS beraten Sie und helfen mit der richtigen Therapie.

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Behandlung

Die Behandlung: Was tun bei Internetsucht?

Ein Problem der Internetsucht-Behandlung ist, dass man Betroffene nicht einfach durch kalten Entzug und Abstinenz behandeln kann. Denn das Internet ist zu sehr in den Alltag integriert und gesellschaftlich zu relevant. Daher müssen andere Methoden her – veränderte Verhaltensweisen zum Beispiel.

In einem ersten Schritt der Behandlung ist es dabei wichtig, die Betroffenen intensiv über die eigene Onlinesucht zu beraten und informieren. So wird das Verständnis für das fehlgeleitete Verhalten aufgebaut. Im zweiten Schritt erlernen die Erkrankten dann neue Verhaltensweisen auf Basis der psychotherapeutischen Verhaltenstherapie. Diese helfen dabei, den Alltag trotz Internetsucht wieder besser bestreiten zu können.

Die Internetsucht behandeln bedeutet auch, die Grunderkrankung zu behandeln

Ein wichtiger Punkt in der Behandlung der Internetsucht ist die Behandlung der sogenannten Grunderkrankung. Oftmals entsteht die Onlinesucht nämlich auf Basis einer Depression oder eines verminderten Selbstwertgefühls. Im Internet fühlen sich die Betroffenen dann akzeptiert, was sie dazu verleitet noch mehr Zeit dort zu verbringen. Daher sollte die Behandlung der Ursache ein essenzieller Bestandteil einer jeden Internetsucht-Therapie sein.

Therapie

Internetsucht-Therapie bei KIRINUS – ambulante und stationäre Hilfe für alle Altersgruppen

Sie möchten Ihre Internetsucht mit Hilfe eines professionellen Teams behandeln lassen? Oder haben einen Angehörigen oder ein eigenes Kind, das Unterstützung benötigt? Dann bekommen Sie bei KIRINUS die richtige Therapie – ambulant, stationär und individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst.

Unsere maßgeschneiderte Therapie bei Onlinesucht besteht sowohl aus psychotherapeutischen Bausteinen als auch aus Elementen der Achtsamkeits-, Kunst- und Bewegungstherapie. So erhalten Sie eine Behandlung, die auf allen Ebenen das Suchtverhalten therapiert.

Des Weiteren unterstützt Sie unser therapeutisches Team während des gesamten Behandlungszeitraumes – von der anfänglichen Beratung über die Therapie bis hin zur späteren Nachsorge. Eine feste Bezugsperson bekommen Sie ebenfalls, sodass Sie jederzeit einen Menschen an der Seite haben, dem Sie vertrauen.

Vorteile der Internetsucht-Therapie bei KIRINUS

Die Therapie zur Behandlung der Internetsucht bei KIRINUS bietet Ihnen verschiedenste Vorteile und Freiheiten. Im ambulanten Bereich sind dies unter anderem:

  • Eine einfache Einbindung in den Alltag
  • Weniger berufliche bzw. schulische Einschränkungen während der Therapie
  • Eine angenehme Atmosphäre dank heller Altbau-Umgebung

Durch den Verbund aus Kliniken und Praxen innerhalb der KIRINUS Health Gruppe profitieren Sie zudem von der engen Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen. Daher können Sie bei uns Ihre Grund- und Begleiterkrankungen wie Depressionen und Ängste gleich mitbehandeln lassen – für eine ganzheitliche Psychotherapie bei Doppeldiagnosen. 

Alter und Versicherung spielen bei KIRINUS außerdem keine Rolle. Wir behandeln Jugendliche, Erwachsene sowie auch Personen, die an einer Internetsucht im Alter erkrankt sind.

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Internetsucht-Therapie. Mit menschlicher Unterstützung von KIRINUS.

Wenn Sie bei Ihrer Intersucht Hilfe benötigen: KIRINUS Praxen und Kliniken

Bei KIRINUS können Sie Ihre Internetsucht an verschiedenen Standorten behandeln lassen – mitunter sogar in der Nähe Ihres Wohnortes. Aufgrund des Verbunds aus verschiedenen Praxen und Kliniken profitieren Sie zudem von einer allumfassenden Betreuung. Und das auch bei Doppeldiagnosen und Komorbiditäten.

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Krankheitsbild Internetsucht

Was ist Internetsucht?

Die Internetsucht, auch Onlinesucht, Handysucht oder Computerspielsucht genannt, ist eine sogenannte Störung der Impulskontrolle. Betroffene spüren das Verlangen nach der exzessiven Nutzung von sozialen Medien, Onlinespielen, Onlinepornografie und mehr, und sind nicht mehr in der Lage, ihr Verhalten eigenständig zu steuern und zu kontrollieren.

Das Problem der Onlinesucht: Das Internet ist allgegenwärtig. Über Smartphones hat man den Zugangsschlüssel sogar unterwegs immer dabei, sodass man sich dem Suchtverhalten nur schwer entziehen kann. Und da mittlerweile selbst junge Menschen mit Smartphone und PC aufwachsen, betrifft die Internetsucht auch Kinder und Jugendliche.

Daher ist es wichtig, dass Sie als Erwachsene sowohl Ihr eigenes als auch das Onlineverhalten Ihrer Kinder beobachten. Denn je früher die Internetsucht erkannt wird, desto früher können Betroffene ihr Verhalten ändern und schwere soziale Folgen vermeiden.

Erscheinungsformen der Internetsucht

Die Internetsucht hat viele Erscheinungsformen. Bei Männern ist die wohl häufigste die Sucht nach Online-Computerspielen. Ähnlich wie in einem Casino wird in den Onlinespielen oftmals eine fremde Welt betreten, die die Betroffenen die Realität komplett vergessen lässt. Durch Belohnungen und sogenannte Achievements werden sie zudem noch ermutigt, weiterzuspielen, um noch besser zu werden. Ein Teufelskreislauf, den die Betroffenen selbst meist gar nicht bemerken.

Gegenüber Männern sind Frauen für andere Erscheinungsformen der Onlinesucht anfällig: Soziale Medien wie Instagram, Facebook, Snapchat und TikTok locken sie zu Millionen vor die Smartphones, wo sie liken, abonnieren, sich mit anderen vergleichen. Letzteres ist gerade bei einem niedrigen Selbstwertgefühl mit gefährlichen Komplikationen verbunden. Denn dies kann dazu führen, dass Likes und Co. als realer Gegenwert für die eigene Person gesehen werden.

Zusätzlich zu sozialen Medien und Computerspielen gibt es schließlich noch die Sucht nach Onlinepornografie, Sexchats sowie reale Onlinewetten und Glücksspiele.

Kennen Sie eine Person, die von einer Internetsucht betroffen ist? Dann rufen Sie uns an. Wir von KIRINUS unterstützen Sie mit fachkundiger Beratung und einer individuellen Therapie.

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Ursachen

Internetsucht und Ihre Ursachen: Wie wird man internetsüchtig

Die genauen Ursachen der Internetsucht sind bisweilen unerforscht. Jedoch geht die Medizin davon aus, dass nicht das Internet oder Smartphones für die Sucht verantwortlich sind, sondern vielmehr die psychischen Erkrankungen, die bereits vor der Internetsucht bestanden haben – unter anderem Depressionen, geringes Selbstwertgefühl, familiäre Probleme, extreme Introvertiertheit.

Diese Faktoren können Betroffene dazu bewegen, sich zu isolieren, weswegen sie sich vermehrt dem Internet zuwenden. Daher ist bei einer entsprechenden Therapie der Internetsucht immer auch eine Behandlung der Grunderkrankung angezeigt.

Symptome

Internetsucht und ihre Symptome: So erkennen Sie eine Abhängigkeit

Sie vermuten, dass Sie selbst, ein Angehöriger oder Ihr Kind internetsüchtig sind? Dann können Sie anhand der folgenden Merkmale feststellen, ob eine Onlinesucht vorliegt.

Anzeichen einer Internetsucht:

  • Unkontrollierte Internetnutzung (lange Zeiträume, oftmals frühes Anfangen und spätes Aufhören)
  • Soziale Isolation (Freunde, Familie, Bekannte und andere soziale Kontakte werden vernachlässigt)
  • Internet im Fokus (ehemalige Hobbys werden nicht mehr verfolgt)
  • Gedanken sind ständig beim Internet (auch, wenn die betroffene Person offline ist)
  • Entzugserscheinungen (Unruhe, aggressives Verhalten)
  • Persönlichkeitsveränderungen (Betroffene belügen die Familie etc.)
  • Flucht aus dem Alltag (Internet wird genutzt, um negativen Erlebnissen zu entfliehen

Kennen Sie eine Person, bei der mehrere dieser Symptome auftreten? Dann liegt mitunter eine Onlinesucht vor. Wir bei KIRINUS können Ihnen dabei helfen. Sprechen Sie uns an.

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Folgen

Internetsucht und ihre Folgen – was passieren kann

Die Folgen der Internetsucht lassen sich anhand der Symptome ableiten. So laufen die Betroffenen Gefahr, durch die unkontrollierte Internetnutzung und die damit einhergehende soziale Isolation zu vereinsamen. Dadurch, dass neben Freunden und Familie meist auch der Beruf vernachlässigt wird, kann die Onlinesucht zudem zu negativen Konsequenzen wie zum Jobverlust führen. Auch Armut und Obdachlosigkeit sind mögliche Folgen.

Aufgrund dieser schwerwiegenden Folgen der Internetsucht ist es wichtig, dass die Therapie möglichst früh beginnt. Denn so kann ein schlimmer Verlauf mit weitreichenden Folgen vermieden werden.

Wissen

FAQ

  • Internetsucht – was tun?

    Wenn Sie oder ein Angehöriger an der Internetsucht erkrankt sind, kann Ihnen eine ambulante oder stationäre Therapie weiterhelfen. Dabei erlernen Sie Verhaltensmethoden, mit denen Sie den Internetkonsum reduzieren können.

    Die ambulante Therapie bietet zudem den Vorteil, dass Sie das Erlernte direkt im Alltag anwenden können. So erhalten Sie den besten Nutzen, indem Sie Therapie mit Beruf und Familie kombinieren können.

  • Wie entsteht Internetsucht?

    Internetsucht entsteht meist auf der Basis einer psychischen Grunderkrankung wie beispielsweise einer Depression oder einem niedrigen Selbstwertgefühl. Diese Grunderkrankungen verleiten Betroffene dazu, sich sozial zu isolieren.

    Im Internet erhalten die Betroffenen dann oft Zuspruch. Das gilt vor allem für die Computerspielsüchtigen, die für Ihre Mühen im Spiel mit Achievements und mehr belohnt werden. Das erzeugt ein Glücksgefühl, weswegen die Erkrankten noch länger online bleiben.