Schlaganfall-Behandlung bei KIRINUS

Von der Prävention bis zur Nachsorge

Ein Schlaganfall ist eine schwerwiegende Diagnose, die Sie als betroffene Person erst einmal verdauen müssen. Schließlich beeinträchtigen die Auswirkungen des sogenannten Apoplex oftmals alle Lebensbereiche – von Familie über Beruf bis hin zu den kleinen Dingen, die Ihnen in Ihrer Freizeit Freude bereiten.

Die gravierenden Auswirkungen des Schlaganfalls machen eine entsprechende Schlaganfall-Behandlung daher unerlässlich. Diese sollte im Anschluss an die Reha immer auch eine individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Nachsorge sowie vorsorgende Maßnahmen beinhalten. Denn die beste Medizin gegen die Folgen des Apoplex ist und bleibt: den Schlaganfall verhindern.

Erfahren Sie jetzt, wie wir bei KIRINUS Sie mit unserer Nachsorge unterstützen und Ihnen helfen, das Risiko eines weiteren Schlaganfalls maximal zu minimieren. 

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Behandlung

Schlaganfall-Behandlung bei KIRINUS: Individuell angepasste Risiko-Minimierung

Die Apoplex-Behandlung bei KIRINUS ist darauf ausgelegt, Sie nachsorgend zu schützen, sodass Sie keinen weiteren Schlaganfall bekommen. Der ideale Zeitpunkt für Ihre Behandlung beginnt daher unmittelbar nach Ihrer Reha. Denn bei einem Schlaganfall gilt nicht nur im Notfall: Je früher, desto besser.

Zu Beginn unserer Apoplex-Behandlung ermitteln wir Ihre Stammdaten, sichten Ihre Befunde und beantworten Ihre aufkommenden Fragen rund um das Thema Apoplex. Im Anschluss ermitteln wir mit verschiedensten diagnostischen Mitteln Ihr Risikopotenzial für einen weiteren Schlaganfall. 

Auf Basis der Ergebnisse entwerfen wir dann ein individuelles Apoplex-Therapie-Paket, mit dem wir Ihr Risiko für einen weiteren Schlaganfall maßgeblich minimieren.

Therapie

KIRINUS-Therapie bei Schlaganfällen: Vorsorge und Nachsorge in einem

Die Schlaganfall-Therapie bei KIRINUS setzt sich aus unterschiedlichen Bausteinen zusammen, die im Gesamtbild eine Kombination aus Apoplex-Nachsorge und Schlaganfall-Prophylaxe ergeben. Das Ziel dabei: Risikofaktoren reduzieren, Schlaganfälle vermeiden und Ihnen das sichere Gefühl vermitteln, alles richtig zu machen.

Unsere Therapie setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

  • Umfassende Beratung zum Apoplex und zu den Risikofaktoren
  • Risikofaktoren-Ermittlung und -Überwachung
  • Medikamentöse Sekundärprophylaxe (Vorbeugung eines weiteren Schlaganfalls durch verschiedene Medikamente wie beispielsweise Gerinnungshemmer)
  • Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Gefäße

Durch die entsprechende Kombination dieser Elemente sorgen wir für eine optimale Überwachung Ihrer Risikofaktoren. Gleichzeitig schulen wir Ihr Bewusstsein und helfen Ihnen, Ihren Lebensstil an die neuen Erfordernisse anzupassen – sodass Sie lange gesund bleiben.

Ihre Spezialisten vor Ort

Sie interessieren sich für eine Schlaganfall-Behandlung bei KIRINUS? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf. Wir kümmern uns um Ihre Nachsorge und reduzieren gemeinsam mit Ihnen gefährliche Schlaganfall-Risikofaktoren.

Wenn Sie Ihren Schlaganfall behandeln lassen möchten: KIRINUS Praxen

Sie hatten einen Schlaganfall und möchten sich nun nach der Reha in guten Händen wissen? Dann sind wir von KIRINUS für Sie da.

In unserer Praxis am Sendlinger Tor sowie der Praxis Am Kurpark erhalten Sie eine individuell zugeschnittene Schlaganfall-Nachsorge, die von fachlich versierten neurologischen Spezialistinnen und Spezialisten durchgeführt wird.

Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb der KIRINUS-Gruppe vereinigt Sie zudem das Beste aus allen Fachrichtungen. So erhalten Sie eine optimale Schlaganfall-Therapie, die Gefäßrisikofaktoren reduziert und das Schlaganfallrisiko für weitere Infarkte senkt – auch, wenn Sie unter psychosomatischen Symptomen oder anderen Faktoren leiden.

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Krankheitsbild Schlaganfall

Schlaganfall-Definition: Was ist ein Schlaganfall?

Ein Schlaganfall, auch Apoplex genannt, ist eine neurologische Erkrankung, die ihren Ursprung im Herz-Kreislaufsystem hat. Dort herrschende krankhafte Zustände wie beispielsweise sich bildende Blutgerinnsel sorgen dabei über Umwege für eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Diese führt im Anschluss zu schlaganfall-typischen Symptomen.  

Da der Apoplex unbehandelt tödlich enden können, ist eine zeitnahe Schlaganfall-Behandlung essenziell. Beginnt diese in den ersten Stunden, stehen die Chancen heutzutage sogar gut, dass der betroffene Schlaganfallpatient oder die -patientin sich wieder vollständig erholt.

Arten

Die Arten des Schlaganfalls: Ischämisch und nicht-ischämisch

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Schlaganfällen, die beide mit denselben Symptomen einhergehen:

  • Schlaganfall auf Basis eines Gefäßverschlusses (ischämischer Schlaganfall oder ischämischer Hirninfarkt)
  • Schlaganfall auf Basis einer Hirnblutung (hämorrhagischer Schlaganfall)

 Im Folgenden bringen wir Ihnen beide Arten ein wenig näher.

Der ischämische Schlaganfall und wie er entsteht

Der ischämische Schlaganfall ist der Apoplex, von dem umgangssprachlich meist gesprochen wird. Er kann auf zwei mögliche Arten entstehen:

1.     Ein Blutgerinnsel löst sich und wandert in Richtung Gehirn, wo es eine hirnversorgende Arterie verstopft.

2.     Arteriosklerotische Verkalkungen in einer hirnversorgenden Arterie verschließen diese direkt.

Beide Möglichkeiten haben dieselben fatalen Konsequenzen: Durch den Verschluss der Arterie kommt kein frisches sauerstoffreiches Blut mehr zu dem dahinterliegenden Gehirnbereich. Es entsteht ein Sauerstoff- und Nährstoffmangel, der nach kürzester Zeit zu den typischen Schlaganfall-Symptomen wie Taubheit, Lähmung sowie Sprach- und Sehstörungen führt.

Der hämorrhagische Schlaganfall und wie er entsteht

Der hämorrhagische Schlaganfall hat ähnliche Auswirkungen wie der ischämische, entsteht jedoch auf gänzlich anderem Wege: Bei ihm sorgt eine Hirnblutung für die unzureichende Blutversorgung des Gehirns.

Der Schlaganfall mit Hirnblutung entsteht meist auf Basis einer Arterienverkalkung im Gehirn, die in Kombination mit hohem Blutdruck zu einem platzenden Hirngefäß führt. Das austretende Blut sickert dann in die Zwischenräume des Gehirns und kann den hinter der Blutung liegenden Bereich nicht mehr mit Sauerstoff versorgen.

Zusätzlich erschwerend kommt beim hämorrhagischen Schlaganfall hinzu, dass das ausgetretene Blut für erhöhten Hirndruck sorgt und auf verschiedenste Hirnbereiche drücken kann – eine Komplikation, die nicht selten einen hirn-chirurgischen Eingriff erforderlich macht.

Ursachen

Schlaganfall-Ursachen: Risikofaktoren für Sie zusammengefasst

Die Ursachen für einen Schlaganfall sind vielseitig und lassen sich meist nicht an einer einzelnen Sache ausmachen. Darüber hinaus gelten Gefäßverschlüsse und Hirnblutungen zwar als Hauptverursacher eines Apoplex, die eigentlichen Ursachen liegen jedoch bei den Faktoren, die eben jene Hauptursachen verursachen: den Schlaganfall-Risikofaktoren.

Schlaganfall-Risikofaktoren, die Sie kennen müssen

Schlaganfall-Risikofaktoren sind Faktoren, die die Entstehung eines ischämischen oder hämorrhagischen Schlaganfalls begünstigen. Dazu zählen unter anderem:

  • Erhöhtes Alter
  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Wenig Bewegung
  • Diabetes
  • Einnahme von Hormonpräparaten
  • Herzrhythmusstörungen

Einige dieser Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes und Bluthochdruck führen dabei zur sogenannten Arteriosklerose, einer Form der krankhaft veränderten Gefäßinnenwand, die die Blutgefäße verengt. Andere Faktoren wie mangelhafte Bewegung und Herzrhythmusstörungen sorgen für eine verstärkte Blutgerinnung.

Beides, Arteriosklerose und verstärkte Blutgerinnung, begünstigen die Entstehung eines Schlaganfalls. Daher ist es wichtig, diese Hauptursachen zu vermeiden, indem Sie die Anzahl an Risikofaktoren auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Anzeichen und Symptome

Schlaganfall-Symptome: Alles was Sie wissen müssen

Schlaganfall-Symptome gibt es zahlreiche. Die wohl bekanntesten Symptome des Apoplex sind dabei halbseitige Taubheits- oder Schwächegefühle sowie die halbseitige Lähmung, auch Hemiparese genannt.

Begleitet werden diese oft von einem fehlenden Lidschluss am Auge und einem hängenden Mundwinkel. Auch eine verwaschene Sprache und eine sogenannte Wortfindungsstörung (Aphasie) können auftreten, da ein Apoplex oft das Sprachzentrum in Mitleidenschaft zieht. Letzteres erschwert die Kommunikation mit Betroffenen oftmals erheblich, was vor allem für Angehörige ein schwerer Schock ist.

Weitere wichtige Schlaganfall-Symptome:

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen
  • Kribbelgefühle
  • Tetraplegie (Lähmung am gesamten Körper, hervorgerufen durch einen Schlaganfall an der Arteria Basilaris)

Wenn Schlaganfall-Symptome von allein zurückgehen: die TIA als Schlaganfall-Vorbote

Manchmal kommt es vor, dass Schlaganfall-Symptome zwar auftreten, jedoch nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Dies kann ein Anzeichen für eine TIA sein, eine transitorisch ischämische Attacke.

Die TIA ist ein besonders heimtückischer Vertreter einer Durchblutungsstörung im Gehirn, da ihre Symptome nur für kurze Zeit sichtbar sind. Als betroffene Person denken Sie sich meist: Entwarnung, alles ist gut. Doch dies ist gefährlich. Denn auf die TIA kann ein richtiger Schlaganfall folgen. Daher sollten Sie immer einen Notarzt anrufen – auch bei nur kurzzeitig auftretenden Schlaganfall-Symptomen!

Folgen

Schlaganfall-Folgen: Warum schnelle Hilfe so wichtig ist

Die Folgen eines Apoplex können weitreichend sein und das Leben von Schlaganfall-Patienten und -Patientinnen für immer verändern. So können Mobilitäts-Einschränkungen und geistige sowie sprachliche Beeinträchtigungen dauerhaft bestehen bleiben, sodass Betroffene bis an ihr Lebensende auf körperliche Unterstützung angewiesen sind. Auch die Auswirkungen auf die finanzielle und familiäre Situation sind nicht zu unterschätzen.

All das zeigt, warum schnelle Hilfe bei einem Schlaganfall so wichtig ist. Denn je eher ein Schlaganfall erkannt wird, desto besser können schwerwiegende Folgen vermieden werden. Das wiederum sorgt dafür, dass betroffene Menschen ihr Leben selbstbestimmt und lebensfroh weiterleben können.

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Wissen

FAQ

  • Schlaganfall – welcher Arzt?

    Bei plötzlich auftretenden Schlaganfall-Symptomen wie Lähmungen, Taubheits- und Schwächegefühlen sowie Sprach- oder Sehstörungen müssen Sie unverzüglich den Notarzt anrufen. Denn ein Schlaganfall ist ein Notfall!

    Dabei gilt: Je früher Sie den Notarzt informieren, desto besser sind die Heilungs-Chancen. Zögern Sie also nicht, wenn Sie bei sich oder einer angehörigen Person Apoplex-Symptome beobachten. Rufen Sie sofort den Notarzt an!

  • Was sind die ersten Anzeichen für einen Schlaganfall?

    Die ersten Anzeichen für einen Schlaganfall sind häufig einseitige Taubheits- oder Schwächegefühle, Lähmungen und Seh- oder Sprachstörungen. Auch Schwindel kann auftreten.

    Beobachten Sie eines dieser Schlaganfall-Symptome bei sich oder Angehörigen: Rufen Sie bitte sofort den Notarzt an. Denn im Falle eines akuten Schlaganfalls zählt jede Sekunde!

  • Was kann zu einem Schlaganfall führen?

    Der Schlaganfall entsteht meist durch einen Verbund verschiedener Risikofaktoren. Dazu zählen unter anderem das Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum und Bewegungsmangel.

    Aber auch Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herzrhythmusstörungen zählen zu den Risikofaktoren. Insgesamt lässt sich sagen: Je mehr Risikofaktoren zum Tragen kommen, desto höher ist das Schlaganfall-Risiko.