Mit Psy-RENA psychisch stark bleiben

Auch nach der Reha

Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine stationäre psychosomatische Reha hinter sich – weil Sie zum Beispiel unter einem Burn-Out oder einer Depression gelitten haben. Nun, nach Ihrer Therapie, geht es Ihnen wieder gut. Doch mit Beginn des Alltags stellen sich erste Probleme und Unsicherheiten ein. Wäre es da nicht super, wenn Sie jemanden an Ihrer Seite hätten, der Sie weiterhin psychisch unterstützt? Für einen langfristigen Therapieerfolg?

Mit Psy-RENA, der psychosomatischen Reha-Nachsorge, gibt es bei KIRINUS ein Programm der Deutschen Rentenversicherung, das Ihnen genau solch eine Unterstützung bietet. Es festigt die Erfolge Ihrer psychosomatischen Behandlung über das Therapieende hinaus und sorgt für einen erleichterten Einstieg in den Alltag. So können Sie sorgenfrei durchstarten und bleiben psychisch stark – auch lange nach der Reha.

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Definition

Was genau ist Psy-RENA?

Psy-RENA ist eine psychosomatische Nachsorge der Deutschen Rentenversicherung (DRV), von der Sie Gebrauch machen können, wenn Sie an einer stationären Reha teilgenommen haben.

Die Nachsorge unterstützt Sie in Form von psychotherapeutischen Gesprächen, die berufsbegleitend im Anschluss an ihre Reha stattfinden – und zwar einmal wöchentlich in Gruppen mit etwa 10 Teilnehmenden. Über einen Zeitraum von 6 Monaten.

Anwendungsbereiche

Wobei hilft Psy-RENA?

Psy-RENA wird angewandt, wenn Sie als Betroffene nach einer psychischen Erkrankung weitere Unterstützung benötigen. Das kann sein, weil Sie sich im Kontakt mit Ihren Mitmenschen noch unsicher fühlen oder weil Sie merken, dass der Alltag Sie noch ein wenig überfordert.

Mit Psy-RENA erhalten Sie eine psychotherapeutische Unterstützung, die Ihnen im Umgang mit diesen Situationen hilft. Unter der Anleitung von erfahrenen Psy-RENA-Therapeuten und -Therapeutinnen festigen Sie die in Ihrer Therapie erlernten Methoden und werden nach und nach selbstständiger. Bis Sie am Ende der Nachsorge problemlos allein Ihren Alltag bestreiten können.

Ablauf

Wie ist der Psy-RENA-Ablauf bei KIRINUS?

Die Reha-Nachsorge Psy-RENA findet bei KIRINUS in der Nähe Ihres Wohnortes in der Fachambulanz statt und beginnt mit einem etwa 50-minütigen Aufnahmegespräch. Während diesem können Sie erste Fragen stellen und in angenehmer Atmosphäre Ihre Unsicherheiten und Wünsche äußern.

Im Anschluss haben Sie wöchentlich einen 90-minütigen Gesprächstermin. In diesem besprechen Sie gemeinsam mit der Gruppe und Ihrer PsyRENA-Therapeutin oder Ihrem -Therapeuten Ihre täglichen Sorgen und Probleme. Gleichzeitig frischen Sie das Erlernte aus der Therapie auf und erhalten kleine Aufgaben für den Alltag, was Ihnen zahlreiche Vorteile bringt:

  • Sie trainieren Ihr lösungsorientiertes Handeln
  • Sie stärken Ihre Fähigkeiten im Umgang mit Mitmenschen
  • Sie festigen Strategien zur Stress- und Konfliktbewältigung

Nach 25 wöchentlichen Terminen folgt dann ein abschließendes Gespräch und Ihre Psychosomatische Reha-Nachsorge ist beendet.

Ihre Psy-RENA starten

Sie sind interessiert an einer Psychosomatischen Reha-Nachsorge bei KIRINUS? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie.

Psy-RENA in Ihrer KIRINUS Fachambulanz

Sie möchten nach Ihrer Reha an Psy-RENA teilnehmen und würden dies gerne bei KIRINUS tun? Dann unterstützen wir Sie gern bei der Bewältigung Ihres Alltag in unserer KIRINUS Fachambulanz.

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und sichern Sie sich Ihren Termin für die Reha-Nachsorge Psy-RENA bei KIRINUS

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Voraussetzungen und Ausschlüsse

Was benötige ich, um an Psy-RENA bei KIRINUS teilzunehmen?

Damit Sie unsere Psychosomatische Reha-Nachsorge nutzen können, müssen Sie zuallererst an einer stationären Reha teilgenommen haben. Des Weiteren muss Ihr zuständiger Therapeut oder Ihre Therapeutin die Notwendigkeit anhand verschiedener Indikationen feststellen.

Die Antragsstellung geht von der vorbehandelnden Klinik und der dortigen behandelnden Psychotherapeutin bzw. dem Psychotherapeuten aus. Gerne können Sie selbstverständlich den Wunsch auf Psy-Rena äußern. Allerdings können wir die Antragsstellung und die Bewilligung von unserer Seite aus nicht beeinflussen.

Indikationen für eine Psychosomatische Reha-Nachsorge sind unter anderem:

  • Schwierigkeiten im sozialen Kontakt (Bspw. Ängste oder Unsicherheiten)
  • Probleme bei Konflikt- und Problemlösungen
  • Probleme bei der Umsetzung therapeutischer Maßnahmen im Alltag

Sie haben weitere Fragen zu den Voraussetzungen für eine Psychosomatische Reha-Nachsorge? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir bei KIRINUS helfen Ihnen gern.

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Kosten

Was kostet Psy-RENA?

Psy-RENA ist eine Leistung Ihrer Rentenversicherung und für Sie daher ohne weitere Kosten. Sie müssen auch keine Zuzahlungen leisten.

Fakten

Psy-RENA bei KIRINUS zusammengefasst

Dauer: etwa 6 Monate

Anzahl Sitzungen: 25

Teilnehmer pro Gruppe: 8 - 10

Dauer pro Sitzung: 90 Minuten

Kosten: keine (Deutsche Rentenversicherung trägt Kosten)

Antragsteller: Die zuständige Reha-Ärztin oder der Reha-Arzt

Wissen

FAQ

  • Wer verordnet Psy-RENA?

    Wenn Sie als Patientin oder Patient an dem Psy-RENA-Programm teilnehmen wollen, muss dies von dem für Sie zuständigen ärztlichen Personal in der Reha beantragt werden.

    Beachten Sie dabei unbedingt, dass die Psychosomatische Reha-Nachsorge spätestens drei Monate nach Reha-Ende starten muss.

  • Wie geht es weiter nach einer psychosomatischen Reha?

    Mit einer psychosomatischen Reha haben Sie einen guten Anknüpfungspunkt, um Ihre Therapieerfolge im Anschluss mit Psy-RENA, der Psychosomatischen Reha-Nachsorge, zu festigen.

    Psy-RENA ist ein Programm der DRV (Deutschen Rentenversicherung) und wird vom für Sie zuständigen Reha-Arzt bzw. Ihrer Reha-Ärztin beantragt. Das Programm unterstützt Sie dabei, Ihre Therapieerfolge im Alltag aufrechtzuerhalten.

  • Was bedeutet Psy-RENA?

    Psy-RENA bedeutet: Psychosomatische Reha-Nachsorge. Diese stellt als ambulantes Anschlussprogramm an eine psychosomatische Reha das ideale Bindeglied zwischen Rehabilitation und Alltag dar.

    Die Psychosomatische Reha-Nachsorge hilft Ihnen, Ihren Therapieerfolg auch nach der Reha aufrechtzuerhalten, indem sie Sie während der ersten Wochen und Monate im Alltag unterstützt – mit wöchentlichen, psychotherapeutisch geleiteten Gruppentreffen.