Orthopädie: Röntgen zur bildgebenden Diagnostik

Zur Ergänzung und Sicherung der Diagnose und abschließende Sicherheit

In der Orthopädie kommt die Röntgentechnik meist dann zum Einsatz, wenn zur Ergänzung der Diagnose ein bildgebendes Verfahren benötigt wird. Nicht immer kann Ihr Orthopäde oder Ihre Orthopädin durch ein ausführliches Gespräch und anschließende körperliche Untersuchungen eine endgültige Diagnose stellen. 

Eine Röntgenuntersuchung ist oft die Methode der Wahl, um abschließende Gewissheit zu bekommen. Mit modernster Röntgentechnik haben die behandelnden Orthopädinnen und Orthopäden die Möglichkeit, Sie schmerzfrei und möglichst schonend näher zu untersuchen. Wie das Ganze abläuft, wann geröntgt wird und was Sie berücksichtigen sollten, erfahren Sie auf dieser Seite. 

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Anwendungsbereiche und Krankheiten

Orthopädie Röntgen: Wann wird geröntgt?

Die häufigsten Anwendungsgebiete in der Orthopädie fürs Röntgen sind beispielsweise zur Untersuchung des Skelettsystems. So kann Ihr Orthopäde oder Ihre Orthopädin mithilfe der Röntgenaufnahmen Knochenbrüche darstellen oder auch Knochen- und Gelenkentzündungen. Wie zum Beispiel Arthritis. Auch Gelenkverschleiß lässt sich mithilfe einer Röntgenuntersuchung deutlich erfassen. 

Generell führen wir eine Röntgendiagnostik beispielsweise durch bei 

  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Unfällen
  • Schwellungen mit unklarer Herkunft
  • Bewegungseinschränkungen der Gelenke

Mithilfe der Röntgenaufnahme lassen sich nicht nur Erkrankungen darstellen, sie lassen sich um Umkehrschluss auch ausschließen. Wie zum Beispiel

  • Knochenbrüche (Frakturen)
  • Tumore
  • Fehlbildungen
  • Entzündliche Veränderungen
  • Degenerative Veränderungen

Wann sollte nicht geröntgt werden? 

Aufgrund der Röntgenstrahlung führen wir eine entsprechende Untersuchung nur durch, wenn ein triftiger medizinischer Grund vorliegt. Erst, wenn eine gerechtfertigte Indikation vorliegt, setzen wir dieses Diagnostikverfahren ein. 

Gerade bei Kindern und Schwangeren wenden wir diese Option nur an, wenn es keine andere Alternative gibt und eine Röntgenaufnahme wichtig für die Diagnose ist. Ansonsten führen wir bei Schwangeren und Kindern keine Röntgenuntersuchungen durch. 

Unsere Spezialisten vor Ort

Eine einfache Aufnahme gibt nur eine geringe Strahlendosis ab. Zum Vergleich: Sie Strahlung ist beim Röntgen von Händen und Füßen deutlich geringer als bei einem Transatlantikflug.

Untersuchungsaufbau und Ablauf

Wie läuft eine Röntgenuntersuchung ab?

Vor der ersten Röntgenuntersuchung stellen sich viele Patientinnen und Patienten die Frage, was da auf sie zukommt. Unsere Orthopädinnen und Orthopäden erläutern Ihnen im Rahmen des Beratungsgesprächs den Ablauf noch einmal ganz ausführlich. Damit Sie aber bereits entspannt in das Gespräch gehen können, geben wir Ihnen hier einen Überblick über den typischen Verlauf einer Röntgenuntersuchung. 

Ablauf der Untersuchung

Vor dem Röntgenraum werden Sie gebeten, alle metallischen Gegenstände, wie beispielsweise Ihren Schmuck, abzulegen. Das ist wichtig, denn diese Gegenstände führen sonst auf den Röntgenaufnahmen zu Schatten. Zudem werden Sie gebeten, die zu untersuchende Körperregion zu entkleiden. 

Für das Röntgenbild werden Sie zwischen der Röntgenröhre und dem Detektor platziert. Wie genau Sie sitzen oder stehen, welche Haltung Sie einnehmen sollen, werden Ihnen unsere Röntgen-Mitarbeiter sagen. Mit einer Bleischürze werden umliegende, empfindliche Körperregionen vor unnötiger Röntgenstrahlung abgeschirmt. 

Für die Röntgenaufnahme verlässt unser Personal den Raum. Für eine klare Aufnahme ist es wichtig, dass Sie sich nicht bewegen. Sonst wird die Abbildung unscharf. 

Wie funktioniert Röntgen?

Knochengewebe und Weichteile (Sehnen, Fettgewebe, Haut und Muskeln) führen zu einer unterschiedlichen Schwächung der Röntgenstrahlung. Das liegt an ihrer unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung. Durch die so entstehende unterschiedliche Schwärzung des Röntgenfilms ergibt sich ein kontrastreiches, aussagekräftiges Bild. 

Knochen hingegen sind relativ dicht und bestehen überwiegend aus Calciumverbindungen. Daher lassen sie weniger Strahlung durch und erscheinen auf den Röntgenaufnahmen weiß. 

Anschlussbesprechung für die weitere Planung

Nach dem Röntgen findet ein weiteres Gespräch mit Ihrer Orthopädin oder Ihrem Orthopäden statt, in dem er oder sie mit Ihnen die Aufnahmen bespricht. Sie bekommen die Befunde erläutert und Empfehlungen für das weitere Vorgehen. 

Wie lange dauert eine Röntgenuntersuchung?

Eine Röntgenaufnahme an sich dauert nur wenige Sekunden. Oft werden aber mehrere Aufnahmen aus unterschiedlichen Winkeln gemacht. Das kann dann ein paar Minuten in Anspruch nehmen. 

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Voraussetzungen

Was ist für eine Röntgenuntersuchung nötig?

Sie besitzen einen Röntgenpass? Den sollten Sie auf jeden Fall zu dem Gesprächstermin mitbringen. Darin werden in der Regel die Röntgenuntersuchungen festgehalten, um unnötig doppelte Untersuchungen und dadurch übermäßige Belastung durch die Röntgenstrahlung zu vermeiden. Falls Sie eine Überweisung von Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Ärztin haben, bringen Sie diese bitte auch mit zum Termin. 

Kostenübernahme

Wer übernimmt die Kosten für eine Röntgenuntersuchung?

Da beim Röntgen in der Orthopädie eine medizinische Indikation für die Diagnostik vorliegt, übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Kosten für Sie. 

Risiken und Nebenwirkungen

Ist die Röntgendiagnostik sicher?

Sie machen sich Sorgen wegen der Strahlenbelastung beim Röntgen und mögliche Nebenwirkungen? Dann können wir Sie beruhigen. Eine einfache Aufnahme gibt nur eine geringe Strahlendosis ab. Zum Vergleich: Sie Strahlung ist beim Röntgen von Händen und Füßen deutlich geringer als bei einem Transatlantikflug.

Aufgrund der Strahlenbelastung sollte jeder Arzt und jede Ärztin den gesundheitlichen Nutzen genauestens abwägen. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und sprechen mit Ihnen auch Alternativen durch, sofern diese infrage kommen. 

 

Unsere Experten für Röntgendiagnostik in der Orthopädie

Unsere Experten im KIRINUS Orthopädiezentrum beraten Sie ausführlich rund um die konventionelle und digitale Röntgentechnik. Vor einer Untersuchung nehmen wir uns im Beratungsgespräch Zeit, um Ihnen den Ablauf zu erklären und Ihre offenen Fragen zu beantworten. Bei KIRINUS stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt! Damit sie rundum optimal medizinisch betreut sind! 

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Wer übernimmt die Kosten für eine Röntgenuntersuchung?

Da beim Röntgen in der Orthopädie eine medizinische Indikation für die Diagnostik vorliegt, übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Kosten für Sie. 

Risiken und Nebenwirkungen

Ist die Röntgendiagnostik sicher?

Sie machen sich Sorgen wegen der Strahlenbelastung beim Röntgen und mögliche Nebenwirkungen? Dann können wir Sie beruhigen. Eine einfache Aufnahme gibt nur eine geringe Strahlendosis ab. Zum Vergleich: Sie Strahlung ist beim Röntgen von Händen und Füßen deutlich geringer als bei einem Transatlantikflug.

Aufgrund der Strahlenbelastung sollte jeder Arzt und jede Ärztin den gesundheitlichen Nutzen genauestens abwägen. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und sprechen mit Ihnen auch Alternativen durch, sofern diese infrage kommen. 

Wissen

FAQ

  • Wie lange dauert Röntgen?

    Eine einzelne Röntgenaufnahme dauert nur wenige Sekunden. In der Regel werden aber mehrere Aufnahmen aus unterschiedlichen Winkeln gemacht. Dann kann eine Untersuchung ein paar Minuten dauern.

    Das ist aber auch davon abhängig, welche Körperregion und aus welchem Grund bzw. mit welcher Indikation geröntgt wird. 

  • Wie schädlich ist Röntgen?

    Beim Röntgen wird eine geringe Dosis Röntgenstrahlen abgegeben. In der Regel ist diese sogar geringer als beispielsweise bei einem Transatlantikflug. Dennoch sollte jede Röntgenuntersuchung abgewogen werden, ob sie medizinisch wirklich notwendig ist. 

  • Warum muss man beim Röntgen eine Bleischürze tragen?

    Die Bleischürze ist dazu da, die umliegenden, empfindlichen Körperregionen vor der Röntgenstrahlung abzuschirmen. Da sie untersucht werden müssen, achtet das Röntgenpersonal darauf, dass diese Regionen so wenig Strahlung wie möglich abbekommen.