Bereichsweiterbildung Systemische Therapie für Erwachsene (E-ST)

Jetzt informieren zum Erwerb der E-ST-Bereichsweiterbildung.

Die Zusatzbezeichnung „Systemische Therapie für Erwachsene“ stellt eine wertvolle Ergänzung zu Ihrer bestehenden Fachkunde (VT, TP, AP) dar und erweitert Ihre beruflichen Möglichkeiten nachhaltig. 

Eine therapeutische Qualifikation in mehreren Verfahren ermöglicht es Ihnen, flexibel und differenziert auf die Bedürfnisse von Patientinnen einzugehen, Psychotherapie individuell anzubieten und diese mit den Krankenkassen abzurechnen.

Besonderheiten der Systemischen Therapie

  • Der Fokus liegt auf den Wechselwirkungen zwischen Individuen sowie auf Prozessen innerhalb des innerpsychischen Systems.
  • Grundlage der Arbeit ist eine systemische therapeutische Haltung, geprägt von Wertschätzung, Neutralität, Neugier und Allparteilichkeit.
  • Die Therapie findet häufig im Mehrpersonensetting statt, z. B. mit Paaren oder Familien.
  • Ein lösungs- und ressourcenorientierter Ansatz unterstützt Patientinnen dabei, vorhandene Stärken gezielt zu nutzen.

Die Bereichsweiterbildung im Überblick

Systemische Therapie für Erwachsene

  • Dauer

    Die Bereichsweiterbildung umfasst mindestens 18 Monate.

  • Umfang und Inhalte

    Für die Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie Erwachsene“ sind folgende Leistungen zu erbringen:

    1. Theorie

    • 240 UE Theorie
      Sie wählen und buchen Ihre Kurse – auf Basis einer Vorauswahl durch die Weiterbildungsleitung – entsprechend Ihrer persönlichen und fachlichen Schwerpunkte.

    2. Behandlungsfälle unter Supervision

    • 12 Behandlungsfälle im Einzelkontakt
      (auch kombinierbar mit Gruppenpsychotherapie oder Mehrpersonensetting)
    • Insgesamt mindestens 280 Stunden Kurz- und Langzeitbehandlungen, davon:
      • 9 Behandlungen à 5–25 Stunden
      • 3 Behandlungen à mindestens 30 Stunden
      • 1 ausführlich dokumentierte Langzeitbehandlung
      • 1 ausführlich dokumentierte Kurzzeitbehandlung

    Die ambulanten Behandlungsfälle werden über unsere Institutsambulanz abgerechnet. Sofern ein Assoziationsvertrag vorliegt, können Behandlungen auch in Ihrer Praxis oder in eigenen Räumen stattfinden.

    3. Supervision

    • Therapien erfolgen unter regelmäßiger Supervision
      (Verhältnis mindestens 1:4 bis 1:8)
    • Erforderlich sind mindestens 50 Supervisionsstunden, davon
      mindestens 20 Stunden Einzelsupervision.

    4. Selbsterfahrung

    • 80 Einheiten Selbsterfahrung
      (in der Regel Gruppenselbsterfahrung)
  • Kosten

    Die Einnahmen aus den Behandlungsfällen decken im Verlauf in etwa die Ausgaben der Weiterbildung.
    Gerne beraten wir Sie individuell zu Ihrer Situation.

  • Beispielhafter Ablauf
    • Start mit Theorieeinheiten und Gruppenselbsterfahrung
    • Institutsinterne Zwischenprüfung nach mindestens 64 UE Theorie
    • Ambulante verhaltenstherapeutische Behandlungen unter Supervision
    • Parallel: weitere Theorie-UE und Selbsterfahrung
    • Abschluss durch die mündliche Prüfung bei der Psychotherapeutenkammer Bayern

    Bei inhaltlichen Fragen zur Bereichsweiterbildung wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Julia Dewald-Kaufmann: julia.dewald-kaufmann@kirinus.de

  • Bewerbung und Anmeldung

    Das Bewerbungsverfahren umfasst zwei Schritte:

    Schritt 1: Unterlagen einreichen
    Reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen zusammen mit dem Anmeldeformular ein.
    Eine Checkliste aller benötigten Dokumente ist im Formular enthalten.

    Schritt 2: Persönliches Gespräch
    Bei Erfüllung der Voraussetzungen laden wir Sie zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ein.

    Möchten Sie mehr wissen?
    Kontaktieren Sie uns gerne über das Kontaktformular.

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*Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die weibliche Form gewählt. Die Angaben beziehen sich auf Angehörige aller Geschlechter.