Evolution statt Revolution:

Wie sich die KIRINUS Alpenpark Klinik immer wieder neu erfindet.

Evolution statt Revolution: Wie sich die KIRINUS Alpenpark Klinik immer wieder neu erfindet.

Als Familienunternehmen unverwechselbar in die Zukunft

Ein Haus wie die KIRINUS Alpenpark Klinik ist eine Rarität. Familiengeführt seit drei Generationen und aufs Engste mit dem Tegernseer Tal verbunden, zählt die Einrichtung im Kreuther Ortsteil Ringsee seit Jahren zu den Topadressen für Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation im deutschsprachigen Raum. Neben der medizinischen Exzellenz sowie einer selbstverständlichen Verknüpfung von Tradition und Moderne waren und sind es der unternehmerische Mut und Weitblick jeder Generation, welche die Basis für den andauernden Erfolg legten.

Nach einer Reihe von gezielten Einzelinvestitionen seit der Übernahme der Klinikleitung im Jahr 2007 haben sich Ludwig und Ursula Klitzsch nun zu einer Weiterentwicklung entschlossen: Eine Neugestaltung mit dem Ziel, das Qualitätsniveau der KIRINUS Alpenpark Klinik auf eine neue Dimension zu heben und die Zukunft des gesamten Standorts auf Jahrzehnte zu sichern.

Die dritte Generation der Eigentümer ist sich ihrer Verantwortung bewusst und plant deshalb mit großer Sorgfalt die bevorstehende Neugestaltung seit mehreren Jahren. Die Familie Klitzsch ist hier zu Hause und tief verwurzelt. Es gibt eine enge Verbundenheit mit der Region. Ludwig und Ursula Klitzsch haben die Menschen, die Natur und die Bedeutsamkeit von Traditionen und Werten stets im Blick.
So ist der Alpenpark für die Eigentümer gleichermaßen familiäres Erbe, Lebenswerk und Herzensprojekt; als solches wollen sie ihn nun in die Zukunft tragen.

Wie sehen die nächsten Schritte aus.

Erklärtes Ziel: Eine in jeder Hinsicht ideale Heilumgebung

Die KIRINUS Alpenpark Klinik beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Prinzip der „Heilenden Architektur“. Darunter versteht man die international erforschte These, dass sich die erlebte Umgebung positiv auf den Heilungsprozess von Patientinnen und Patienten auswirkt und ebenso die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fördert. Zu den wichtigsten Elementen zählen Raumanordnung, Orientierung und kurze Wege, Lichteinfall und Beleuchtung, Akustik, Materialien, Mobiliar und Farben sowie der Zugang zur bzw. das Erleben von Natur.

Bei der Planung für die neue KIRINUS Alpenpark Klinik stand der Gedanke, eine in jeder Hinsicht ideale Heilumgebung zu schaffen, als Prämisse über allem. Die Grundlage bietet ein in dieser Form weit und breit einmaliges Zusammenwirken von hochwertiger Architektur und einzigartiger Landschaftsgestaltung. In Verbindung mit optimaler medizinischer Funktionalität im Inneren entsteht eine neuartige, weit in die Zukunft gerichtete Qualitätsdimension.

Die Planung ordnet zunächst die historische gewachsene Baustruktur durch Um- und Neubauten, Ergänzungen und Umwidmungen zu einem sinnvollen und harmonischen Ganzen – mit kurzen, barrierefreien Wegen für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende, einer langfristig überzeugenden medizinischen Infrastruktur sowie Zimmern mit einheitlich hohem Standard. Die Zimmerzahl steigt von derzeit 120 auf 170 Zimmer. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen attraktive Arbeitsplätze mit Tageslicht.

Dabei gelingt durch die ausgeklügelte Bauform eine Minimierung der bebauten Fläche. Mit einer Höhe der Baukörper von maximal drei Geschoßen (E+2) bleibt man auf einer Höhe mit dem 2016 realisierten Ringberghaus. Das Therapiezentrum als Herzstück der Planung ist sogar deutlich niedriger. Die Anbindung erfolgt durch unterirdische Gänge, so dass um die Gebäude ein großzügiger zusammenhängender Park entsteht, der die einzigartige naturnahe Lage der Klinik unterstreicht. Hier ist u.a. ein großes Biotop vorgesehen.

Statt des Parkplatzes (derzeit 76 Stellplätze) wird künftig eine Tiefgarage die Fahrzeuge aufnehmen (hierin: ca. 120 Stellplätze). Oberirdisch verbleiben ca. 35 Stellplätze. Auf diese Weise kann neben den Emissionen durch Abgase und die Verkehrsbelastung für die Nachbarn durch Patienten an- und -abfahrten auch die Lärmbelästigung deutlich reduziert werden.

Der Werkstoff Holz wird sowohl in der Architektur als auch im Innenausbau eine wesentliche Rolle spielen.

Das Bauvorhaben erfolgt sukzessive im laufenden Betrieb in enger Abstimmung mit der Gemeinde Kreuth, der Gemeinde Bad Wiessee, dem Landratsamt Miesbach sowie weiteren Trägern öffentlicher Belange. Ein offener, aktiver und transparenter Dialog mit allen Zielgruppen ist selbstverständlich und liegt den Projektverantwortlichen und der Familie am Herzen.

 

Ein etabliertes Duo: Matteo Thun, Enzo Enea und das Projekt ALP X

Dem Standort angemessen: Spitzenarchitektur Innen und Aussen

Für die Neugestaltung der KIRINUS Alpenpark Klinik konnten die Eigentümer das Wissen, die Expertise und Kreativität der Besten gewinnen:

  • Matteo Thun steht als Kopf hinter der Gesamtplanung.
    Der Südtiroler Architekt hat bereits mit dem Jod-Schwefelbad gezeigt, wie eine zeitgemäße Bauweise in der Umgebung des Tegernseer Tals aussehen kann. Die Frage, wie man im alpinen Raum landschaftlich und ökologisch verträglich bauen kann, beschäftigt ihn ebenso sehr wie die Zukunft seiner alpinen Heimat.
  • Als kongenialer Partner für Matteo Thun verantwortet der Schweizer Enzo Enea den Außenbereich. Bereits heute profitieren Patientinnen und Patienten im Alpenpark von den ausgedehnten Grünflächen.
    Enzo Enea und sein Team von „enea landscape architecture“ - das weltweit herausragende Unternehmen für Landschaftsarchitektur – entwickeln daraus eine maßgeschneiderte naturnahe Parkanlage, die sich mit der Thun’schen Architektur verbindet und dem Genius Loci gerecht wird.

Ziel ist eine medizinische Einrichtung auf Topniveau, in einem Gebäudekomplex, der seinesgleichen sucht: Behutsam und nachhaltig in die Landschaft integriert, in Respekt vor Historie und Standort konzipiert und ausgeführt von international hochangesehenen Köpfen

Wie alles begann:

1950 Kauf des heutigen Wallberghauses, das lange Zeit als Privathaus der Eigentümerfamilie genutzt wurde.

1962 Das ehemalige 55-Betten-Sanatorium und heutige Haupthaus entsteht.

1967/68 Bau des heutigen Schwimmbadflügels mit fünf Patientenzimmern und einem Schwimmbad.

1984 Das ehemalige Personalhaus wird zu einem Teil der Klinik und heißt heute „Defreggerhaus“.

1986 Das ehemalige Privathaus der Eigentümerfamilie, das heutige Wallberghaus, wird nach dem Brand umgebaut und erweitert.

1988/89 Anbau der Aufenthaltsräume, der Gymnastikhalle, der heutigen Therapieabteilungen und weiterer Zimmer. Sie bilden heute einen Teil des Haupthauses.

1993 Die ehemalige Chefarztvilla wird zu einem Teil der Klinik. Heute wird das Gebäude als Personalhaus genutzt.

1996/97 Abriss des ehemaligen Gartenhäuschens, in dem Franz von Defregger wohnte. Erweiterung des Defreggerhauses und Bau des Verbindungsgangs zum Wallberghaus.

2015/16 Errichtung des Ringberghauses mit den 21 neuen Suiten sowie Seminar- und Behandlungsräumen. Im Zuge dieses Neubaus wurde die Kliniklobby vergrößert und umgestaltet sowie das Restaurant um einen Wintergarten erweitert.

2021 Das nächste Kapitel beginnt.

Häufig gestellte Fragen

  • Warum ist der Bau nötig?

    Wir ordnen die historisch gewachsene Struktur und modernisieren viel alte Bausubstanz damit...

    • ...ein ganzheitlich durchdachtes, funktionales architektonisches Konzept entsteht
    • ...die Wege für Patienten kürzer werden
    • ...neue attraktive Arbeitsplätze geschaffen werden
    • ...mehr Grünfläche und ein zusammenhängender Park wachsen können
    • ...die medizinische Infrastruktur einheitlich auf den neuesten Stand gebracht werden kann. Der Standard des 2016 fertig gestellten Ringberghauses soll für alle Zimmer der Klinik im Alpenpark realisiert werden. Die KIRINUS Alpenpark Klinik ist seit der Nachkriegszeit einer der führenden Anbieter am Gesundheitsstandort Tegernseer Tal.

    Wir verstehen und als Impulsgeber und möchten mit dieser Erneuerung den nächsten Schritt in unserer Entwicklung und für die Region vollziehen.

  • Weshalb wird nicht nur modernisiert, sondern auch erweitert?

    Wir müssen aktuell viele Patienten abweisen – auch aus der Region. Deswegen wollen wir die Bettenzahl erhöhen, tun dies aber sehr behutsam: Nur von 120 auf 170 Zimmern, denn die hohe medizinische Qualität, persönliche Betreuung und unsere familiäre Atmosphäre zu erhalten, hat bei uns oberste Priorität.

  • In welchem Umfang wird gebaut?

    Sie haben weitere Fragen zu unserem Projekt Alp X? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an presse@kirinus.de.