Neurologische Erkrankungen können das Leben von einem Tag auf den anderen verändern. Bewegungen fallen schwer, alltägliche Handgriffe gelingen nicht mehr wie gewohnt und selbst einfache Tätigkeiten werden zur Herausforderung.
In der KIRINUS Praxis Bruckmühl begleiten wir Menschen mit neurologisch bedingten Einschränkungen jeglicher Art auf ihrem Weg zurück zu mehr Selbstständigkeit. Durch die enge Zusammenarbeit von Physio- und Ergotherapie entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept, das sich an Ihren persönlichen Zielen orientiert.
Mit über 20 Jahren Erfahrung in der neurologischen Rehabilitation verfügt unser interdisziplinäres Team über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung neurologischer Erkrankungen.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen Ihre Ressourcen zu stärken und Sie mit einem individuell abgestimmten Behandlungsaufbau aus Krankengymnastik, Ergotherapie und aktivem Training auf dem Weg zurück in einen selbstbestimmten Alltag zu begleiten – vom sicheren Aufstehen über das Gehen bis hin zu alltäglichen Handlungen wie Greifen, Schreiben oder Anziehen. Dabei orientieren wir uns stets an Ihren persönlichen Zielen.
Nach einem Schlaganfall können Beweglichkeit, Kraft und Koordination eingeschränkt sein. Betroffene haben häufig Schwierigkeiten beim Gehen, Greifen oder Anziehen. Mit einer gezielten neurologischen Therapie unterstützen wir Sie dabei, verlorene Funktionen wiederzuerlangen und Ihre Selbstständigkeit im Alltag zu fördern.
Bei Morbus Parkinson gehen nach und nach Nervenzellen verloren, die den Botenstoff Dopamin bilden. Dadurch wird die Bewegungssteuerung beeinträchtigt. Typische Beschwerden sind verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifheit und eine eingeschränkte Feinmotorik. Auch das Gehen und das Gleichgewicht können sich verschlechtern, wodurch das Sturzrisiko steigt.
Bei Multipler Sklerose greift das Immunsystem die Schutzhülle der Nerven im Gehirn und Rückenmark an. Dadurch werden Nervenimpulse langsamer oder gar nicht weitergeleitet. Dies kann zu Einschränkungen von Kraft, Koordination und Gleichgewicht führen und wird häufig von starker Erschöpfung (Fatigue) begleitet. Auch Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Sehstörungen können auftreten und den Alltag erschweren.
Bei neuromuskulären Erkrankungen werden die Muskeln oder die Nerven, die sie steuern, nach und nach geschädigt. Dadurch nimmt die Muskelkraft mit der Zeit ab und alltägliche Bewegungen wie Aufstehen, Treppensteigen, Tragen oder längeres Gehen fallen zunehmend schwer. Die fortschreitenden Einschränkungen können die Selbstständigkeit und die Teilhabe am Alltag beeinträchtigen.
Bei einer Querschnittslähmung werden durch eine Verletzung des Rückenmarks Signale zwischen Gehirn und Körper nicht mehr oder nur eingeschränkt weitergeleitet. Je nach Ausmaß der Schädigung können Bewegungen und das Gefühl in den betroffenen Körperbereichen teilweise oder vollständig ausfallen. Dadurch verändern sich viele alltägliche Aktivitäten und häufig werden Hilfsmittel oder therapeutische Unterstützung benötigt, um die Selbstständigkeit im Alltag zu fördern.
Bei einer Plexusläsion wird das Nervengeflecht von Arm oder Bein durch einen Unfall, eine Operation oder eine Entzündung geschädigt. Dadurch können Nervenimpulse nicht mehr richtig weitergeleitet werden, was zu Muskelschwäche, Lähmungen sowie Taubheitsgefühlen oder Schmerzen führen kann. Alltägliche Bewegungen wie Greifen, Heben oder Tragen fallen dadurch oft schwer und die Selbstständigkeit im Alltag kann eingeschränkt sein.
Nach einem Schädel-Hirn-Trauma können Bewegung, Gleichgewicht, Konzentration und Wahrnehmung beeinträchtigt sein. Viele alltägliche Tätigkeiten fallen schwerer, da das Zusammenspiel von Gehirn und Körper nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Häufig treten zudem Erschöpfung, Unsicherheit und Konzentrationsprobleme auf, die den Alltag sowie die Rückkehr in Beruf, Schule oder Freizeit erschweren.
Bei einer Polyneuropathie werden die Nerven, vor allem in Händen und Füßen, geschädigt. Dadurch können Reize nicht mehr zuverlässig weitergeleitet werden. Häufig treten Taubheitsgefühle, Kribbeln oder eine eingeschränkte Wahrnehmung von Berührungen und dem Untergrund auf. Auch die Muskelsteuerung kann beeinträchtigt sein, wodurch das Gehen unsicherer wird und das Risiko für Stolpern und Stürze – insbesondere im Dunkeln – zunimmt.
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen entstehen, wenn das Zusammenspiel von Gleichgewichtsorgan, Augen und Gehirn gestört ist. Betroffene fühlen sich häufig unsicher beim Gehen oder haben das Gefühl, dass sich alles dreht. Dadurch werden selbst kurze Wege zur Herausforderung und aus Angst vor einem Sturz werden Bewegung und alltägliche Aktivitäten oft vermieden. Mit einer individuell abgestimmten Gleichgewichts- und Vestibulartherapie unterstützen wir Sie dabei, Ihr Gleichgewicht zu verbessern und wieder mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen.
Bei einer Fazialisparese ist der Gesichtsnerv geschädigt, sodass die Gesichtsmuskulatur nur noch eingeschränkt gesteuert werden kann. Dadurch können alltägliche Funktionen wie Lächeln, Sprechen, Essen oder das vollständige Schließen eines Auges erschwert sein. Auch die Mimik ist häufig eingeschränkt, wodurch der Ausdruck von Gefühlen und die Kommunikation mit anderen Menschen beeinträchtigt werden können.
Nicht die Diagnose steht bei uns im Mittelpunkt, sondern die Fähigkeiten, die Sie im Alltag wiedererlangen möchten. Unsere Therapie orientiert sich an einem klar strukturierten Behandlungskonzept, das Schritt für Schritt aufeinander aufbaut.
Die Grundlage jeder Bewegung ist die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Mithilfe spezieller Therapieformen und sensorischer Stimulation fördern wir das Körpergefühl und bereiten den Körper auf weitere Therapieschritte vor.
Gezieltes funktionelles Krafttraining unterstützt Sie dabei, Bewegungen wieder sicher auszuführen und Ihre Belastbarkeit zu steigern.
Gemeinsam trainieren wir Gleichgewicht, Stabilität und das sichere Aufrichten – angepasst an Ihre individuellen Möglichkeiten.
Mit modernen Assistenzsystemen üben wir das sichere Gehen unter realitätsnahen Bedingungen – auch dann, wenn Sie noch nicht vollständig belastbar sind.
Durch gezielte Übungen fördern wir Bewegungsplanung, Reaktionsfähigkeit und Gleichgewicht, damit Sie sich im Alltag wieder sicher bewegen können.
Zum Abschluss steht immer die Übertragung in den Alltag. Gemeinsam trainieren wir genau die Fähigkeiten, die Sie für ein möglichst selbstständiges Leben benötigen.
Neurologische Erkrankungen betreffen häufig die ganze Familie.
Deshalb beziehen wir Angehörige auf Wunsch aktiv in die Behandlung ein. Gemeinsam besprechen wir den Umgang mit Hilfsmitteln, Alltagssituationen und Übungen für zuhause, um Sie bestmöglich zu unterstützen.
Unsere Praxis verfügt über eine außergewöhnliche Ausstattung für die neurologische Rehabilitation.
Sensorisches Training zur Verbesserung der Körperwahrnehmung.
Das Deckenliftsystem mit Laufgurten ermöglicht ein sicheres Gehtraining – auch bei eingeschränkter Belastbarkeit, Lähmungen oder Gangunsicherheit.
Die laserabgetastete Trainingsfläche unterstützt ein gezieltes Training von Koordination, Gleichgewicht, Reaktionsfähigkeit und kognitiven Fähigkeiten.
Förderung von Bewegungsplanung und Reaktionsgeschwindigkeit.
An neigungsverstellbaren Kletterwänden trainieren Sie Stabilität, Kraft und Koordination – sicher unterstützt durch eine Gurtsicherung.
Unsere funktionelle Trainingsfläche mit 360° barrierefreiem Trainingsareal ermöglicht eine sichere und alltagsnahe Kraft- und Bewegungstherapie. Das Training wird individuell an Ihr Aktivitätslevel angepasst und fördert Kraft, Koordination und Beweglichkeit.
Neurologische Erkrankungen betreffen häufig mehrere Bereiche gleichzeitig. Deshalb profitieren Sie bei uns von Kombinationsterminen aus Physio- und Ergotherapie, die individuell auf Ihre Beschwerden und Ziele abgestimmt werden.
Während die Physiotherapie Beweglichkeit, Kraft, Gleichgewicht und Gangbild fördert, unterstützt die Ergotherapie dabei, alltägliche Fähigkeiten wie Greifen, Schreiben, Essen oder Anziehen wiederzuerlangen. Durch die enge Zusammenarbeit beider Fachbereiche entsteht ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das Sie bestmöglich auf Ihrem Weg zurück in einen selbstständigen Alltag begleitet.
Grundsätzlich gilt: Je früher die Therapie beginnt, desto besser können vorhandene Fähigkeiten gefördert und verloren gegangene Funktionen wieder aufgebaut werden.
In vielen Fällen ergänzt sich beides optimal. Welche Therapie im Vordergrund steht, richtet sich nach Ihren individuellen Beschwerden und Therapiezielen.
Ja. Auch Monate oder Jahre nach einem Schlaganfall oder einer anderen neurologischen Erkrankung können gezielte therapeutische Maßnahmen Fortschritte ermöglichen.
Behandlungen so individuell wie Sie selbst.
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